Intensiver Kampf wird nicht belohnt

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ratiopharm ulm verliert am Freitagabend in der easyCredit BBL mit 74:85 gegen die Telekom Baskets Bonn.

5042 Zuschauer erlebten vor allem ein hitziges und emotionales Spiel in der ratiopharm arena. Die Bonner hielten über weite Strecken des Spiels eine knappe Führung, der Spitzenreiter der easyCredit BBL erzielte viele Punkte durch Dreierwürfe. Getragen wurde das Team von Jaka Lakovic wurde von den Dauerbrennern Jaron Blossomgame (20 Punkte, 6 Rebounds) und Sindarius Thornwell (17 Punkte, 10 Rebounds). Unglücklich verlief der Abend für Karim Jallow, der sich in der ersten Halbzeit an der Schulter verletzte. Bereits am Sonntag geht es ins Derby gegen die HAKRO Merlins Crailsheim.

Tommy Klepeisz eröffnete die Partie in der lauten ratiopharm arena mit einem Dreierwurf – hier war direkt Ulmer Offensivpower geboten. Ulm nutzte vor allem Turnover der Gäste aus, mit schneller Transition gelang dem Team von Jaka Lakovic die 7:6-Führung (4. Spielminute). Die Gäste aus Bonn erzielten die meisten Punkte im Zweierbereich, immer wieder war die Mannschaft von Coach Tuomas Iisalo in der Zone gedanklich schneller. Von Downtown taten sich beide Klubs schwer, die Bonner waren aber insgesamt effektiver (EFF 31). Sindarius Thornwell für Ulm und Justin Gorham für Bonn beendeten ein erstes ausgeglichenes Viertel mit erfolgreichen Dreierwürfen (17:24). Folglich versuchten es Iisalo und seine Mannschaft beim Abschluss mehr von der Dreipunktlinie. Das Spiel wurde hitziger, die Arena lauter. Während Sean Evans und Sindarius Thornwell am eigenen Brett leidenschaftlich verteidigten, stopfte Karim Jallow vorne den Ball (23:26, 14.). Am Spielsystem der Gäste änderte sich nicht viel – noch immer wurde von außerhalb geschossen, jetzt aber mit mehr Effizienz. Gegen die offensivstärkste Mannschaft der easyCredit BBL blieben die Ulmer aber trotzdem bissig und gaben sich nicht auf – beim Stand von 37:48 ging es in die Kabinen.

Semaj Christon und seine Mitspieler liefen weiter unermüdlich an, es fehlte aber an der Konsequenz am Korb. Zudem hörten die Gäste nicht auf, souverän abzuschließen (45:58, 25.). Kaum war mehr Bewegung im Spiel, gestaltete sich der Spielfluss wieder zäh – beide Klubs vergaben Chancen, störten sich gegenseitig im Aufbau. Trotzdem rückte ein Ulmer besonders ins Rampenlicht: Sindarius Thornwell steuerte zu diesem Zeitpunkt schon 14 Zähler bei. Kurz vor Schluss des dritten Viertels legte ratiopharm ulm nochmal richtig los. Jaron Blossomgame verkürzte per Dreier zwischenzeitlich auf nur noch vier Punkte. Mit der Unterstützung von den Rängen kämpfte sich das Team in Orange voll ins Geschehen – mit 58:66 ging es ins Schlussviertel. Bonn verpasste jetzt Abschlussmöglichkeiten, Ulm attackierte aggressiv. Verkürzte das Team von Jaka Lakovic, trafen die Telekom Baskets wieder von der Dreierlinie – dadurch hielten die Gäste weiter an der Führung fest (64:74, 36.). Bonn schwächte sich aber mit Fouls selbst, Kratzer, Ward und Lypovyy mussten das Parkett verlassen. Letztendlich gewannen die Gäste aber die Partie – mit 74:85 auf der Anzeigetafel. 

Headcoach Jaka Lakovic: „Heute ging es darum, ob wir mit der Intensität des Bonner Spiels mithalten können. Das war leider nicht der Fall, wir waren nicht auf diesem Level. Wir hingen immer hinten dran, dies hat sich Bonn zunutze gemacht und deswegen am Ende auch verdient gewonnen. Daher möchte ich Coach Iisalo und seinem Team zum Sieg gratulieren.“

Ulmer Top-Performer ratiopharm ulm überzeugte individuell vor allem mit Jaron Blossomgame (20 Punkte, 6 Rebounds), Sindarius Thornwell (17 Punkte, 10 Rebounds) und Semaj Christon (8 Punkte, 5 Assists).

Derby an der Donau! Der Doppelspieltag hat erst begonnen: Am Sonntag, 01.05. empfangen die Ulmer die HAKRO Merlins Crailsheim – Tip-Off ist um 18:00 Uhr. Tickets gibt es noch in unserem Ticketshop.

Quelle: ratiopharm ulm, 29. April 2022

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