Mit Fans beim EuroLeague-Derby gegen Berlin

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Nach sechs Nächten „on the road“ haben die Bayern-Basketballer mal wieder die Vorzüge des eigenen Betts genossen: „Ich war einfach nur happy, wieder zurück zu sein“, berichtete Nationalspieler Andreas Obst vor dem Donnerstagstraining. Das Programm wird nun am Wochenende mit zwei Heimspielen fortgesetzt, die aus vielerlei Hinsicht reizvoll sind: Zum einen haben beim EuroLeague-Derby am Freitagabend gegen Alba Berlin (20.30 Uhr) und am Sonntag beim Südderby gegen Medi Bayreuth (18 Uhr) endlich wieder bis zu 1.625 Fans die Möglichkeit, ihr Team im Audi Dome zu unterstützen. Zum anderen wartet speziell mit dem deutschen Klassiker in der Königsklasse ein prestigeträchtiges Duell.

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HINWEIS: Seit Donnerstagmorgen sind Karten im freien Verkauf erhältlich über die Website des FCBB, für das Bayreuth-Spiel wird das ab Freitagmorgen der Fall sein.

„Wir sind alle superhappy, dass Fans endlich wieder Fans im Audi Dome sein können“, sagt Bayern-Cheftrainer Andrea Trinchieri. „Alba ist der amtierende deutsche Meister und präsentiert sich auch dieses Jahr wieder sehr gut mit seinen Führungsspielern Sikma und Lo. Ihr System hat sich bewährt und wir müssen in diesem Spiel schon in unserer besten Verfassung auftreten, um sie bezwingen zu können.“

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Steht die Münchner Defensive wieder?        

Trinchieris Team hat gegen Berlin nach den zwei Auswärtssiegen bei Baskonia und in Villeurbanne die Chance, seine Bilanz auf 11:11 Siege auszugleichen. Die Gäste rangieren mit sechs Erfolgen aus 20 Partien auf Platz 16 der Tabelle. Die bisherigen vier Aufeinandertreffen in der EuroLeague konnten die Bayern gewinnen, zuletzt das Hinspiel Ende Oktober in Berlin 82:69. Es ist das 62. Duell der beiden besten deutschen Mannschaften (Europapokal, BBL und Pokal), der FCBB gewann bisher 37 Mal bei einem Remis (EuroCup) und 23 Niederlagen.

Wie die Bayern hatten auch die Berliner im Saisonverlauf mit Erkrankungen und Verletzungen zu kämpfen, seit zwei Wochen ist die Mannschaft aus der Quarantäne zurück. Am vergangenen Dienstag unterlag man im umkämpften Nachholspiel in Tel Aviv 78:87, am Sonntag davor etwas überraschend in der BBL daheim gegen Ludwigsburg (75:76). Zuletzt fehlte nur noch Schütze Marcus Eriksson (12,5 PpS) wegen einer Fußverletzung, die Münchner müssen weiterhin Topscorer Darrun Hilliard (15,8 PpS), Nationalspieler Paul Zipser und Kapitän Nihad Djedovic verzichten. Der Einsatz von Spielmacher Corey Walden (10,1 PpS), in Villeurbanne früh am Fußgelenk verletzt, ist ebenfalls ungewiss.

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Auf hohem Level arbeitete bei den jüngsten vier Pflichtspielsiegen in nur zehn Tagen die Münchner Defensive. Nur Bonn kam am Ende noch knapp über die 80-Punkte-Marke (100:81), Baskonia (84:77), Heidelberg (92:70) und am Dienstag Villeurbanne (77:68) gelang das nicht. In der EuroLeague gestatten die Bayern dem Gegner durchschnittlich 75,5 Zähler, Alba 81.9 – die Defense dürfte wie häufig eine große Rolle spielen, wobei das Berliner Offensiv-Rebounding (10 ORpS)  einzudämmen ist.

Die Center-Garde in Hochform   

Aber gerade die lange Garde der Münchner präsentiert aktuell in starker Verfassung, allein das variable Center-Duo Augustine Rubit (34 Punkte, 18 Rebounds) und Othello Hunter (25/11) lieferte gegen Baskonia und Asvel erhebliche Beiträge. Auf der Gegenseite ist aus dem sehr ausgeglichenen Berliner Kader sicher wieder Kapitän Luke Sikma (10,1 PpP, 6,9 RpS) ein Widerpart, ebenso der frühere Bayern-Guard Maodo Lo, der bei 13,3 Punkten (46 % Dreier) und  3,4 Assists eine starke Saison hat.          

„Wir haben nach den letzten Siegen natürlich mehr Selbstvertrauen und Energie, das sieht du schon in der Kabine und das fühlt sich gut an“, sagt der formstarke US-Center „Aug“ Rubit. „Wir wollen wie immer das nächste Spiel gewinnen, aber Berlin ist sicherlich wieder speziell. Sie haben ihren eigenen Stil und Spieler wie Luke und Maodo, die wir kontrollieren müssen. Dass wir endlich unsere Fans wiederhaben, die uns in einigen enttäuschenden Heimspielen auf jeden Fall gefehlt haben, ist toll. Auswärts hatten wir ja immer Zuschauer in der Halle und wir sind jetzt froh, unsere zurückzuhaben mit ihrer Energie.“           

Quelle: FC Bayern Basketball, 27. Januar 2022

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