FULMINANTER SIEG GEGEN DEN TABELLENZWEITEN AUS JENA

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SONNTAG FOLGT DAS AUSWÄRTSSPIEL BEIM TABELLENFÜHRER ROSTOCK

Im ersten Heimspiel des Jahres in der Stadthalle Bremerhaven setzten sich die Eisbären vor rund 250 Zuschauern mit einem starken letzten Viertel entscheidend ab und gewannen letztlich deutlich mit 107:91.  Garant für den Sieg war wieder einmal die starke Offensive mit einer Field Goal Quote von 59 %. Gleichzeitig kontrollierten sie den Rebound am eigenen Brett und ließen sich auch von starken Phasen des Gegners nicht aus der Ruhe bringen.

Wie zuletzt bestand die Starting Five der Eisbären aus Robert Oehle, Kevin Yebo, Jarelle Reischel, Armani Moore und Carrington Love. Auf der Bank nahm neben Daniel Laster, Shane Richards und Marc Klesper auch die Neuverpflichtung Elias Baggette Platz, welcher in der Woche für den abgewanderten Drijencic aus Bamberg gekommen war. Die Eisbären starteten gewohnt sicher in die Partie und führten nach knapp drei Minuten mit 13:6. Die routinierten Gäste glichen allerdings wenig später zum 17:17 aus. Beide Teams hatten Schwierigkeiten mit der engen Linie der Schiedsrichter: Jena hatte die Teamfoulgrenze schon nach drei Minuten erreicht, die Eisbären nach fünf Minuten. Den nächsten Lauf der Eisbären mit den ersten Punkten von Baggette per Dreier (24:19, 3:26 Min) beantworteten das Team mit schnellen Punkten, die sie aus Ballgewinnen mittels Ganzfeldpresse generierten. Mit einer knappen Führung von 29:27 ging es in die Viertelpause.

Im zweiten Viertel begegneten sich die Teams weiter auf Augenhöhe. Auf Eisbären Seite traf zu Beginn vor allem Reischel, während Yebo nach seinem dritten Foul (3:59 Min) zunächst auf die Bank musste. Beide Trainer versuchten gegen Ende des Viertels mit einer Auszeit ihre Defensive zu stabilisieren, es blieb aber bei einer recht hohen Punkteausbeute auf beiden Seiten, was einen Halbzeitstand von 51:47 zur Folge hatte.

Ins dritte Viertel starteten dann die Gäste besser und holten sich kurzfristig die Führung zurück (59:60, 5:51 Min). Diese wurde von einem 11:0 Run der Bremerhavener gekontert, der von einem technischen Foul vom Gästecoach begünstigt wurde. Die Offense der Eisbären lieferte weiterhin beständig ab, und zum Ende des 3. Viertels manifestierte sich ein deutlicherer Vorsprung.

Das letzte Viertel lief für die Eisbären dann richtig gut. Da sie weiter punkteten, war das Team aus Jena zunehmend zu schnelleren Abschlüssen gezwungen, um den Rückstand zu verkürzen. Ihre Trefferquote sank jedoch, und die Eisbären kontrollierten den Defensivrebound. Die resultierenden Schnellangriffe führten zu einem Vorsprung von 15 Punkten (90:75, 6:36 Min). Dieser gab dem Team Sicherheit, mit der es die Partie souverän zu Ende führte und mit letztlich 107:91 siegte.

Garant für den Sieg gegen den Tabellenzweiten war die treffsichere Offensive, bei der sich die Punkteausbeute auf viele Schultern verteilte (6 Spieler trafen zweistellig). Dass zudem das eigene Brett kontrolliert wurde, zog dem Gegner aus Jena besonders im letzten Viertel den Stecker.

Eisbären Bremerhaven: Moore (12), Yebo (11), Love (21), Oehle (19), Laster (18) Richards (o), Reischel (23), Baggette (3), Klesper (0)

Hier könnt Ihr euch die Wiederholung des Spiels ansehen und hier findet Ihr die ausführliche Statistik zum Spiel.

Eisbären jetzt in Rostock gefragt

Am Sonntag, 16.01.22 folgt nun direkt das Auswärtsspiel gegen den aktuellen Tabellenführer aus Rostock. Das Team der Seawolves, das seit Beginn dieser Saison nach dem Abgang von Dirk Bauermann von dem Vater-Sohn-Gespann Held gecoacht wird (Sohn Christian ist Headcoach, Vater Ralph assistiert), ist nach seinem gestrigen Sieg in Trier auch punktemäßig Tabellenführer. Rostock besticht durch einen großen und ausgeglichenen Kader rund um den ehemaligen Bremerhavener Sid-Marlon Theis punkten viele Spieler zweistellig, weshalb auf die Defense der Eisbären eine besondere herausfordernde Aufgabe zukommt.

Für die Eisbären wird es darauf ankommen, die starke Leistung zu konservieren und auch in Rostock einen selbstbewussten und treffsicheren Auftritt hinzulegen. Verteilt sich das Scoring wieder auf viele Schultern und kann das Reboundduell erneut gewonnen werden, ist ein weiterer Sieg gegen ein hochkarätiges Team der ProA möglich, und würde den Eisbären eine positive Sieg-Niederlage-Bilanz beschaffen. Alle Eisbären-Fans können das Siel wie immer live und kostenlos bei sportdeutschland.tv verfolgen.

Quelle: Eisbären Bremerhaven, 14. Januar 2022

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