KNAPPE HEIMNIEDERLAGE FÜR ALBA IM SPITZENSPIEL DER 2. DBBL GEGEN BRAUNSCHWEIG

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In einem würdigen Spitzenspiel der Zweiten Damen Basketball Bundesliga Nord hat sich ALBA BERLIN am Samstagabend in der Max-Schmeling-Halle A dem Tabellennachbarn Eintracht Braunschweig mit 68:72 geschlagen geben müssen. Die Gäste hatten in einer engen Partie das bessere Ende für sich und beendeten damit die sechs Spiele andauernde Siegesserie der Berlinerinnen.

Auch ohne Publikum ging es in der Max-Schmeling-Halle ordentlich zur Sache. Beide Teams bissen sich in die Partie und lieferten sich bis zum 38:37-Halbzeitstand einen ausgeglichenen Fight mit vielen Hustle-Plays, aber auch immer wieder schön herausgespielten Punkten.

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten dann die Braunschweigerinnen, die auf Zonenverteidigung umstellten und sich schnell auf zwölf Punkte Vorsprung absetzten. Die Berlinerinnen hatten darauf jedoch die passende Antwort und reagierten mit einem 17:3-Lauf, der das Team im Schlussviertel gar wieder mit 58:56 in Führung brachte. In der Crunchtime waren es dann jedoch die Braunschweigerinnen, die mit ihrer Erfahrung und ihren physischen Vorteilen für die Big Plays sorgten, während bei ALBA die entscheidenden Würfe nicht mehr fallen wollten.

Die Gäste schnappten sich somit den Sieg und bleiben durch den achten Erfolg im zehnten Spiel Tabellenführer BBZ Opladen auf den Fersen. Der ist wiederum ALBAs nächster Gegner am kommenden Sonntag (16.30 Uhr). Die Berlinerinnen reisen dann nach der Niederlage gegen Braunschweig mit einer 7:3-Bilanz ins Rheinland, aber auch mit der Erkenntnis, dass die Topteams der Liga in Reichweite sind.

Das Spiel im Re-Live auf sporttotal.tv

Viertelergebnisse (ALBA immer erstgenannt):
20:17 | 18:20 | 15:19 | 15:16 | Endergebnis: 68:72

Game Facts (ALBA immer erstgenannt):
• Reboundverhältnis: 30 | 44
• Assists: 19 | 15
• Ballverluste: 14 | 23

Best of ALBA vs. Braunschweig: Lena Gohlisch 19pt 5rb 5as 4st | Henriette Höfermann 16pt 4rb 3as 5st | Hannah Brown 11pt 8rb 1bl | Gesamte Statistik (Swish-App)

ALBA-Coach Cristo Cabrera: „Das war heute eines dieser Spiele, die uns dabei helfen werden, gemeinsam als Team weiter zu wachsen und uns zu verbessern. Braunschweigs physische Vorteile haben es ihnen ermöglicht, den Rebound zu dominieren. Ein paar Kleinigkeiten und zusätzlich unsere niedrige Wurfquote haben den Sieg auf Braunschweigs Seite geführt. Es war dennoch eine gute Leistung von unserem gesamten Team. Jetzt werden wir uns wieder auf die tägliche Arbeit konzentrieren.“

ALBA-Kapitänin Lena Gohlisch: „Durch die Zonenverteidigung haben wir uns doch ganz schön aus dem Tritt bringen lassen, obwohl wir darauf vorbereitet waren, dass sie das oft probieren, wenn sie nicht richtig im Spiel sind. Das ist dann wiederum ein Kompliment für uns, dass sie das eine ganze Halbzeit lang gemacht haben. Über 40 Minuten hat uns vielleicht auch ein bisschen die Kraft gefehlt. Da gab es dann zwei, drei Situationen, in denen die Kommunikation nicht gestimmt hat und uns die Hände gezittert haben. Braunschweig hat dagegen Spielerinnen wie Stefanie Grigoleit, die in solchen Situationen erst richtig aufblühen. Da müssen wir einfach noch ein bisschen Erfahrung sammeln. Und es ist gut, wenn wir das jetzt in der ersten Saisonhälfte machen.“

Quelle: ALBA BERLIN, 27. November 2021

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