86:65 – FRAPORT SKYLINERS SCHEIDEN IM POKALVIERTELFINALE GEGEN BRAUNSCHWEIG AUS

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Die FRAPORT SKYLINERS erwischen im MagentaSport BBL Viertelpokalspiel gegen die Basketball Löwen Braunschweig einen Fehlstart und laufen nahezu die gesamte Spielzeit einem Rückstand hinterher. Zwar kommt man immer wieder mal etwas ran, aber spätestens im vierten Viertel will dann rein gar nichts mehr gelingen (22:12 – 18:18 – 21:23 – 25:12). Frankfurter Topscorer wird Len Schoormann mit 20 Punkten.

NÄCHSTES SPIEL

Weiter geht es für die FRAPORT SKYLINERS mit dem Auswärtsspiel bei s. Oliver Würzburg am Sonntag, den 21. 11.2021. Sprungball der Partie ist um 20:30 Uhr; zu sehen gibt es das Spiel bei MagentaSport.

SPIELZUSAMMENFASSUNG

Die FRAPORT SKYLINERS verpassen den Start ins Spiel. Das erste Viertel ist geprägt von Fehlwürfen von der Dreierlinie (2/11) und zu wenig Zug zum Korb (nur zwei Freiwurfversuche). Auch defensiv gelingt der Zugriff noch nicht – 22:12. Einiges läuft im zweiten Viertel schon besser, vor allem in Person von Len Schoormann. Doch die gute Arbeit macht man sich selbst zunichte, in dem man in entscheidenden Momenten nicht nachsetzen kann (25 zu 15 Rebounds nach 20 Minuten). So geht es mit 40:30 aus der Halbzeit.

Klare Ansage von Diego Ocampo für das dritte Viertel: Der Weg zum Korb muss vermehrt gesucht werden. Das wirkt – zumindest teilweise. Denn defensiv lässt man weiterhin zu viel zu, auch wenn man das Viertel mit zwei Punkten für sich entscheidet – 61:53. Leider kommt das Comeback im vierten Viertel nicht. Also zumindest nicht das der FRAPORT SKYLINERS. Offensiv zu ideenlos, defensiv nicht zupackend genug. Entsprechend hoch dann auch der Endstand von 86:65.

SCHLÜSSELSTATISTIKEN

  • Rebounds – Eigentlich eine Stärke der FRAPORT SKYLINERS gelingt heute der Zugriff beim Fehlwurf überhaupt nicht. Das tut weh. 45 Rebounds gehen an die Braunschweiger, 32 sichern sich Matt Haarms und Co.
  • Assists – Dass das Frankfurter Spiel heute zu statisch war, erkennt man an den Assists. 12 direkte Pässe stehen da 21 Braunschweiger Zuspielen gegenüber.
  • Dreier – Dreier und noch mehr Dreier. 38 Versuche setzen Will Cherry, Brancou Badio und der Rest des Teams an. Doch nur sieben finden ihr Ziel. Bedeutet 18%, zu wenig.
  • Turnover – Um auch das Positive hervorzuheben: Nur zehn Ballverluste sind ein Top-Wert. Leider der einzige heute.

>> Zur vollständigen Statistik <<

STIMMEN ZUM SPIEL

Diego Ocampo (Headcoach, FRAPORT SKYLINERS): „Gratulation an Braunschweig, sie haben vom Anfang bis zum Ende offensiv wie defensiv gut gespielt. Wir haben im zweiten und dritten Viertel versucht, dagegenzuhalten. Aber im ersten und letzten Viertel haben wir nicht auf dem nötigen Level gespielt. Wir müssen daraus lernen und in dieser kommenden Woche besser werden. Danach folgt das FIBA-Fenster und im Anschluss daran müssen wir wesentlich besser spielen als heute.“

Jesus Ramirez (Headcoach, Basketball Löwen Braunschweig): „Es war ein besonderes und zur gleichen Zeit schwieriges Spiel, in dem wir aber im Vergleich zu den vorherigen Spielen reifer gespielt und gut reagiert haben. Aber wir haben uns erneut in Situationen gebracht, die wir schon in den Spielen zuvor erlebt haben: Wir gehen in Führung und der Gegner kommt zurück. Heute haben wir den Run der Frankfurter im dritten Viertel gestoppt und das Spiel auf eine sehr gute Art und Weise beendet. Das war entscheidend für den Sieg. Ich freue mich sehr für die Organisation und jeden, der dafür arbeitet, hier etwas Besonderes zu erreichen. Wir müssen alle froh über das Erreichen des TOP FOUR und stolz auf das Team sein, wie es in jedem Spiel kämpft. Jetzt wird gefeiert, aber ab Montag gehen wir wieder an die Arbeit. Denn wir müssen weiterhin besser und besser werden.“

Len Schoormann (Spieler, FRAPORT SKYLINERS): „Wir waren defensiv heute nicht gut genug und haben zu viele Läufe zugelassen. Wir haben heute als Team nicht genug kommuniziert, so stehen wir uns am Ende einfach zu sehr selbst im Weg. Wir sind das jüngste Team der Liga und müssen daher auch das hungrigste sein. Aber das waren wir heute einfach nicht.“

SPIELTICKER

Starting Five – Will bekommt seinen ersten Start der Saison, Brancou, Lukas, Rasheed und Matt kennen dieses Gefühl im Frankfurter Trikot bereits.

1. Viertel – Keine Dreier, keine Freiwürfe, keine Führung – 22:12

1. Minute – Die Starterposition schmeckt Will wohl. Weiter Dreier zum Einstand – 1:3

3. Minute – Braunschweig immer mit viel Druck Richtung Korb. Das schmeckt uns noch nicht so richtig – 6:3

7. Minute – So schlecht sind die Würfe nicht, die wir erspielen. Allein, sie wollen nicht durch die Reuse rauschen (1/7 Dreier bis hierhin). Anders rauscht es bei den Gastgebern – 17:7

8. Minute – Schöner 5:0 Lauf durch Rasheed Moore persönlich. Erst der Dreier aus der Ecke, dann der Korbleger beim Fastbreak – 19:12

10. Minute – Fehlende Aggressivität im Spiel erkennt man auch an den Freiwürfen. Vor allem, wenn die ebenfalls fehlen. Nur zwei Versuche in den ersten zehn Minuten sind zu wenig. Braunschweig geht sieben-mal an die Linie, trifft fünf und geht mit 22:12 Führung aus dem Viertel.

2. Viertel – Doppeltes Comeback und ein bärenstarker Len – 18:18

11. Minute – Na also! Dreier von Len. So kann das was werden. Hoffnung keimt auf bei den im Fanbus mitgereisten Frankfurter Anhängern. Weiter so! 22:15

13. Minute – Defensiv stimmt es überhaupt nicht. Muss man leider so festhalten. Braunschweig mit Korblegern wie beim Warm-Up – 26:17

15. Minute – Braunschweig verteidigt mit Zone, da geht dann viel über den High Post. Das wirkt ganz gut – 28:22

16. Minute – Welcome to OH WOW! Len mit dem Tip-Dunk aus der sechsten Etage. So ein Ding hat man von ihm noch nicht gesehen. Sah fast aus, wie Tez anno 2012. Den Dreier direkt im Anschluss kennt man allerdings von Len, sein dritter heute – 29:27

19. Minute – Braunschweig findet aber gute Antworten auf Len „The Man“ und schickt sich an, selber einen 8:0 Lauf zu starten – 37:27

20. Minute – Ein Treffer von der Freiwurflinie bei sechs Versuchen, dass erklärt schon einiges. Dazu auch noch Mängel beim Rebound und schon liegt man zur Halbzeit mit 40:30 zurück.

3. Viertel – In Reichweite bleiben – 21:23

22. Minute – Der Weg zum Korb wird deutlich häufiger genutzt und dann geht man auch an die Freiwurflinie. Nicht spektakulär, hilft aber im Spiel zu bleiben – 45:34

24. Minute – Da möchte man gerade losrennen, da kommen die Braunschweiger mit Dreiern am Fließband daher – 51:40

27. Minute – Pünktchen um Pünktchen irgendwie den Rückstand verkürzen. Defensiv etwas besser stehen, vorne ein Treffer hier, einer da. So könnte es gehen – 51:45

30. Minute – In der Schlussphase legen beide Teams noch mal eine Schippe drauf und punkten teilweise auch spektakulär. Wir kommen minimal ran – 61:53

4. Viertel – Raus ohne Applaus – 25:12

32. Minute – Will möchte übernehmen, nimmt auch schwierige Würfe. Aber anders als beim Auswärtssieg in Ulm finden diese heute nicht ihr Ziel – 63:53

33. Minute – Braunschweig macht das besser und baut im Kollektiv den Vorsprung auf den höchsten Wert aus – 68:53

35. Minute – Immerhin: Wir gehen jetzt an die Freiwurflinie. Immer wieder und immer wieder. Eventuell gehen Braunschweig ja irgendwann die Spieler aus – 74:60

37. Minute – Sieht leider nicht so aus, als ob das geschehen würde. Unser Offensivspiel bleibt zu statisch. Alles fokussiert auf Einzelaktionen. Das reicht dann eben leider nicht – 77:62

40. Minute – Nee, reicht dann auch wirklich nicht. Glückwunsch an Braunschweig zum Halbfinaleinzug und viel Erfolg beim TOP FOUR! Endstand: 86:65

DIE NÄCHSTEN SPIELTERMINE

  • Sonntag, 21.11. um 20:30 Uhr in Würzburg
  • Sonntag, 5.12. um 15 Uhr zu Hause gegen Crailsheim
  • Samstag, 11.12. um 18 Uhr in Bayreuth
  • Mittwoch, 15.12. um 19 Uhr in Ludwigsburg
  • Sonntag, 19.12. um 15 Uhr zu Hause gegen Weißenfels

Tickets für alle Heimspiele sind erhältlich über Tel. 069-92887619, online über www.fraport-skyliners.de/tickets oder an allen Vorverkaufsstellen von AdTicket.

Quelle: FRAPORT SKYLINERS, 13. November 2021

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