medi bayreuth verliert Spitzenspiel in London und Janari Jõesaar aufgrund von Verletzung

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Am 3. Spieltag im FIBA Europe Cup hat medi bayreuth das Spitzenspiel der beiden bis dahin noch ungeschlagenen Teams in Gruppe A verloren. In der Copper Box Arena in London unterlag das Team von Head Coach Raoul Korner am Mittwochabend den London Lions mit 81:91 (36:52). 

Die schon ohne Kay Bruhnke und Philip Jalalpoor nach Großbritannien angereisten HEROES OF TOMORROW musste kurz vor Spielbeginn auch noch auf Kapitän Bastian Doreth verzichten, der aufgrund muskulärer Probleme kurzfristig passen musste. Damit jedoch noch immer nicht genug. Eine Minute und neun Sekunden vor dem Ende des dritten Viertels verletzte sich auch noch der gerade erst vor kurzem wieder ins Team zurückgekehrte Janari Jõesaar bei einer Abwehraktion am Sprunggelenk.

Aufgrund der Niederlage sowie der Verletzungen von Doreth und Jõesaar verlieren die starken Leistungen von Cameron Wells und Martynas Sajus im Trikot von medi bayreuth leider jeglichen Glanz. Das Triple Double von Wells (21p.|11r.|11a.) sowie das Double Double des Litauers Sajus (20p.|11r.) sollen an dieser Stelle jedoch nicht unerwähnt bleiben.

Der Spielverlauf:

Mit Cameron Wells in der Starting Five, für den kurzfristig ausgefallenen Kapitän Bastian Doreth, begannen die HEROES OF TOMORROW vielversprechend. Binnen kürzester Zeit führte die Mannschaft von Head Coach Raoul Korner und es dauerte beinahe zwei Minuten, bis den Gastgebern die ersten Punkte gelangen. Dann allerdings war der Bann bei den Lions gebrochen. Schnell legten sie einen 9:0 Run aufs Parkett und übernahmen ihrerseits die Führung. Zwar konnte medi circa drei Minuten vor Ende des ersten Viertels noch einmal ausgleichen (13:13), ging aber dennoch mit einem knappen Rückstand (21:22) in die erste kurze Pause. 

Der zweite Spielabschnitt glich einer Blaupause der Partie vom vergangenen Sonntag gegen die HAKRO Merlins Crailsheim. Wieder kam die Offensive der HEROES OF TOMORROW zum Erliegen und die Wurfquote fiel zwischenzeitlichen auf um die 40 Prozent. Zudem wollte es aber auch in der Defensive nicht rund laufen und man gestattete dem Gegner 30 Punkte. Selbst stöpselte man gerade einmal 15 Zähler zusammen und lag zur Pause mit 16 Punkte zurück (36:52).

Head Coach Raoul Korner schien in der Kabine eindringlich an die Ehre seiner Burschen appelliert zu haben, denn nun waren sie sowohl in der Defensive als auch im Angriff präsenter. Durch die Umstellung auf Zonenverteidigung gelangen nun einige Stopps, die vor allem durch die stark aufspielenden Martynas Sajus und Cameron Wells in Punkte umgewandelt werden konnten. Doch immer wenn man auf medi-Seite dachte, die Aufholjagd wäre nun ins Rollen gekommen, fanden die Lions meist von der Dreipunktelinie eine Antwort. So konnten die Mannschaft von Head Coach Raoul Korner zwar den Rückstand verkürzen, doch die Bürde aus dem zweiten Viertel war zu hoch, um die Führung übernehmen zu können. Auch nach der dritten Spieleinheit hatten die Lions eine komfortable elf Punkte Führung inne (62:73).

Im finalen Spielabschnitt wurde man weiterhin von Martynas Sajus und Cameron Wells in der Offensive getragen. In der Verteidigung gelangen hingegen auch weiterhin zu wenige Stopps, als dass eine entscheidende Aufholjagd gestartet hätte werden können. Am Ende feierten die Gastgeber einen verdienten Sieg, den medi bayreuth am Ende noch in einem im Rückspiel aufholbaren Rahmen halten konnte.  

Das sagt Raoul Korner (Head Coach medi bayreuth):

„Es ist schon ein wenig frustrierend, vor jedem Spiel immer wieder mit einer neuen Situation konfrontiert zu sein. Heute musste Basti kurz vor Spielbeginn leider passen, was unseren ursprünglichen Plan, nämlich Druck auf sie zu machen, ihnen Physis entgegen zu setzen und sie über das gesamte Feld aufzunehmen, innerhalb von Minuten komplett zerstört hat. London ist ein extrem talentiertes Team, das ins Laufen kommt, wenn man ihnen eben diesen Druck nicht entgegensetzen kann und genau das ist auch passiert. 

Nachdem jetzt auch noch Janari Jõesaar ausgefallen ist, laufen wir im Moment auf der letzten Rille. Von unserem 12-Mann-Kader sind jetzt vier Spieler raus, zwei weitere sind, was wir auch gewusst haben, noch nicht auf ihrem eigentliche Level und mit dem Rest kann ich nicht die ganze Zeit durchspielen. Das funktioniert nicht, denn ansonsten erwischt es den Nächsten.” 

London Lions vs. medi bayreuth 91:81 (22:21 – 30:15 – 21:26 – 18:19)

London Lions: WILLIAMS-WASHBURN 12, KELLEY 4 (7 Rebounds), Williams J. 8, Cugini 3, Robinson, WILLIAMS D. 22, Teague 11, REESE 16 (6 Assists), Neighbour, Spencer, Tawiah 2, MAJAUSKAS 13. 

medi bayreuth: Anim 7, THORNTON 10, Wohlrath 0, Doreth, SEIFERTH 9, Sanders 0, ALLEN 6, Sajus 20 (11 Rebounds), JÕESAAR 8, WELLS 21( 11 Rebounds, 11 Assists).

Das komplette Scouting gibt es hier!

Jetzt kommen die Bayern!

Für die HEROES OF TOMORROW bleibt kaum Zeit zum Verschnaufen. Nach der Rückkehr aus London, steht für die Mannschaft von Head Coach Raoul Korner am Sonntag bereits die nächste schwere Partie auf der Agenda. Kein Geringerer als der amtierende Deutsche Vizemeister und EuroLeague Teilnehmer, der FC Bayern München, gastiert am Sonntag um 15:00 Uhr in der Oberfrankenhalle. Tickets für die Partie gibt es hier!

Quelle: medi bayreuth, 28. Oktober 2021

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