medi bayreuth zieht nach Sieg über Szeged ins Finale der FIBA Europe Cup Qualifikation ein

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Der erste Schritt ist gemacht! Beim Qualifikationsturnier im sibirischen Krasnojarsk haben die HEROES OF TOMORROW am Mittwoch ihr Halbfinale gewonnen und damit auch die erste Hürde auf dem Weg in die Gruppenphase im FIBA Europe Cup genommen. In der Arena Sever setzte sich medi bayreuth mit 84:77 (41:30) gegen den ungarischen Vertreter Naturtex-SZTE Szeged durch. Dabei machte es die Mannschaft von Head Coach Raoul Korner Mitte des letzten Viertels noch einmal richtig spannend und ließ die Ungarn, nachdem man stets solide in Führung gelegen hatte, bis auf einen Punkt (63:64) wieder herankommen. Glücklicherweise zeigte Marcus Thornton  in dieser Phase, warum man ihn nach Bayreuth geholt hatte. Mit drei Dreiern in Serie stoppte er die Aufholjagd der Ungarn praktisch im Alleingang und ebnete den Weg ins Finale am Freitag. Neben dem US-Amerikaner hatte medi in Andreas Seiferth (19 Punkte) und einem unermüdlich arbeitenden Janari Jõessar seine Besten. 

Der Spielverlauf

Die HEROES OF TOMORROW kamen hellwach in die Partie. In der Offensive ließ man den Ball immer wieder gut laufen und nutze die sich so ergebenden Chancen. Zudem stand man in der Verteidigung gut und ließ den Ungarn so gut wie keine einfachen Möglichkeiten. Der mannschaftlich geschlossen Auftritt in den ersten zehn Minuten brachte ein souveränes 25:7 nach dem ersten Abschnitt. 

Mit Beginn des zweiten Viertels fanden die Ungarn nun besser in die Partie. Punkt um Punkt kämpften sie sich an medi bayreuth heran und konnten, knappe drei Minuten vor der Halbzeit, ihren Rückstand wieder unter die psychologisch wichtige Zehn-Punkte-Marke drücken (26:35). Den HEROES OF TOMORROW gelang es jedoch bis zur Pause die Ungarn auf Distanz zu halten. Auffälligster Bayreuther bis zum Pausenstand von 41:30 war Janari Jõessar, der seinem Team vor allem viel Energie unter den Brettern gab.

Auch nach dem Seitenwechsel waren die Ungarn das aktivere Team und der 18-Punkte-Vorsprung nach dem ersten Viertel schrumpfte weiter. Ein kleines Polster konnten Bastian Doreth & Co. jedoch noch in die Viertelpause retten (57:53).

Das Team aus Szeged gab nun noch einmal alles und angeführt von Tayler Persons und Justin Alston spielten sie sich bis auf 63:64 an die HEROES OF TOMORROW heran. Mehrfach hatten die Ungarn die Möglichkeit die Führung zu übernehmen, ehe Marcus Thornton quasi im Alleingang die Partie wieder in Richtung Bayreuth bog. Mit drei erfolgreichen Dreiern des US-Amerikaners in Serie konnte sich die Mannschaft von Head Coach Raoul Korner wieder bis auf 73:65 absetzen, den Ungarn den Schwung nehmen und sich für das Finale qualifizieren. 

medi bayreuth vs. Naturtex-SZTE Szeged 84:77 (25:7 – 16:23 – 16:23 – 27:24)

medi bayreuth: Anim 2, THORNTON 23, Wohlrath, Jalalpoor 3, Bruhnke 7, DORETH 4 , SEIFERTH 19, Sanders, ALLEN 8, Sajus 9, JÕESAAR 5 (7 Rebounds), Wells 4 (6 Assists).

Naturtex-SZTE Szeged: COOK 19, PERSONS 25 (8 Assists), Bognar 6 (6 Rebounds), Balogh, Keller 5, Szatmari, Mayer, Filipovic, KERPEL-FRONIUS 0, ALSTON 22 (6 Rebounds), HUNT 0, Polányi.

Step by step

Der erste Schritt ist geschafft. Jetzt heißt es am Freitag im Finale, um 14:30 Uhr deutscher Zeit, gegen den Gewinner der Partie Enisey Krasnoyarsk gegen Hapoel Haifa nachzulegen, um den Einzug in die Gruppenphase im FIBA Europe Cup endgültig perfekt zu machen.

Quelle: medi bayreuth, 29. September 2021

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