SPRUNG IN DIE ERSTEN HERREN GESCHAFFT: MIT DRITTEN EIGENGEWÄCHS IN DIE NEUE SAISON

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Mit einem kleinen Umweg schaffte es das dritte Eigengewächs der Aschersleben Tigers in den Kader der ersten Herren. Nachdem er in der vergangenen Saison seine sportlichen Ambitionen zurückstellen musste, soll es nun klappen. Die ersten Trainingswochen absolvierte Falk Frederich bereits erfolgreich mit den Tigers.

Für regelmäßige Spielminuten halt Falk wahrscheinlich, wie die beiden anderen Eigengewächse aus den Reihen der Ascherslebener Basketballer, noch einiges an Arbeit vor sich. Nachdem er bereits für die Jugendmannschaften der Tigers auflief, sollte letzte Saison der Schritt in den Herrenbereich folgen. Allerdings musste der 17-Jährige hier leider noch passen. „Ich wollte meinen Schulabschluss vernünftig machen, deswegen musste ich den Basketball erstmal zurückstellen.“, blickt er zurück. Doch eine zweite Chance auf Minuten in der ersten Regionalliga ergab sich glücklicherweise wieder. Und die möchte der junge Guard nun nutzen: „Ich will mich vor allem verbessern, mich mit den Anderen messen und vor allem viel lernen. Weinis Ausstrahlung hilft sehr. Sie gibt mir das Vertrauen, dass man auch Fehler machen darf und das nicht weiter schlimm ist.“ Pläne hat Coach Weinhold bereits für seinen Youngster: „Mit Falk haben wir einen jungen, athletischen Mann, der – wie die anderen Jugendlichen – an das Niveau der ersten Herren herangeführt und reichlich Spielpraxis in der zweiten Mannschaft erhalten soll.“

Doch das heißt für ihn nun, ebenso wie für Dominik und Levin, den Spagat zwischen Ausbildung und Basketball bewältigen zu müssen. Erst kürzlich begann er seine Lehre zum Maler, in die es ihn zufällig zog. „Es macht Spaß und ich kann mir später selber helfen.“, erklärt der 17-Järige die zufällig getroffene Berufswahl. Zu schaffen macht Falk bisher aber eher die Organisation der Fahrten: „Ich finde es nicht schwer von der Ausbildung aufs Training zu wechseln, weil ich einfach ein sehr energischer Mensch bin. Es ist aber noch schwierig mit den Fahrten, da ich in Borne wohne und in Staßfurt arbeite. Nächstes Jahr kann ich zum Glück alleine fahren.“

Mit Motivation startet der junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs nun in die anstehende Saison. Dass ein Ziel nicht nur stringent erreicht werden kann, zeigt hoffentlich der weitere Weg von Falk Frederich. Die erste Hürde dorthin hat er auf jeden Fall erfolgreich bewältigt.  

Quelle: Aschersleben Tigers, 7. September 2021

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