NINERS halten Niklas Wimberg

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Nationalspieler verlängert bis 2023.

„Das ist ein immens wichtiger Baustein für unser Team und die ganze weitere Kaderplanung“, zeigt sich NINERS-Geschäftsführer Steffen Herhold überglücklich, mit Niklas Wimberg einen der absoluten Leistungsträger in Chemnitz zu halten. Der dreifache Nationalspieler einigte sich mit Sachsens besten Korbjägern wie zuvor schon Jonas Richter auf einen neuen, bis 2023 gültigen Kontrakt. „Ich fühle mich in Chemnitz einfach extrem wohl, schätze die gesamte Organisation und Trainer Rodrigo Pastore wirklich sehr. Gemeinsam können wir noch viel erreichen und ich möchte Teil dieses Prozesses sein“, betont der 25-jährige. „Nik hat in den letzten zwei Jahren bei uns eine herausragende Entwicklung genommen und wird mit seiner vorbildlichen Arbeitseinstellung sehr wahrscheinlich sogar noch um einiges besser werden“, ist NINERS-Headcoach Pastore überzeugt.

Als Wimberg nach Erstligastationen in Oldenburg, Erfurt und Bremerhaven im Sommer 2019 bei den NINERS anheuerte, war sein Talent bereits hinlänglich bekannt, der endgültige Durchbruch auf höchstem Niveau blieb ihm bis dahin aber noch verwehrt. „Ich machte seinerzeit bewusst einen Schritt zurück in die ProA, um dort zwei Schritte nach vorn zu machen“, blickt der Blondschopf zurück. Seine Hoffnungen erfüllten sich voll und ganz. Pastore schenkte dem variablen Flügelspieler von Beginn an großes Vertrauen, schärfte seine Stärken und feilte an den Schwächen. So entwickelte sich Wimberg schnell zum absoluten Leistungsträger und trug mit 10.5 Punkten, 3.7 Rebounds sowie 2.0 Assists pro Partie maßgeblich zum Aufstieg der NINERS bei. Auch in der easyCredit Basketball Bundesliga setzte Pastore durchweg auf den 2.06-Meter-Mann, der letzte Saison nach Marcus Thornton, Isiaha Mike sowie Terrell Harris die meiste Spielzeit aller Chemnitzer abgriff und im Schnitt 8.6 Punkte, 4.7 Rebounds, 1.5 Assists sowie 1.1 Blocks markierte. „Nik hat bewiesen, dass er in die BBL gehört und wird weiterhin ein ganz wichtiger Eckpfeiler unseres Teams sein“, betont Pastore.

Wimbergs gute Leistungen blieben auch Bundestrainer Henrik Rödl nicht verborgen, der den sprunggewaltigen Forward bereits 2020 erstmals in die A-Nationalmannschaft berief. Im Februar 2021 folgten dann die nächsten beiden Länderspieleinsätze und beim bevorstehenden Supercup in Hamburg gehört Wimberg erneut zum deutschen Aufgebot. Dessen Partien gegen Italien, Tschechien und Tunesien, welche als Vorbereitung auf die Olympia-Qualifikation dienen, finden vom 18. bis 20. Juni statt und werden kostenlos für alle live auf Magenta Sport übertragen. „Ich freue mich, wieder beim Nationalteam dabei zu sein und werde wichtige Erfahrungen sammeln“, ist Wimberg gewiss. Zugleich bietet sich die Chance, erstmals nach seinem Muskelfaserriss, den er sich Mitte April bei einem Zusammenprall mit Malte Ziegenhagen im NINERS-Training zuzog, wieder aktiv auf dem Parkett zu stehen. „Ich fühle mich fit und bereit“, lässt der gebürtige Oldenburger keine Zweifel.

Ebenso unmissverständlich bringt Wimberg seine Vorfreude auf die neue Saison zum Ausdruck. „Erstes Ziel ist natürlich der Klassenerhalt, aber wir möchten den Blick auch etwas weiter nach oben richten. Gerade wenn unsere tollen Fans endlich wieder in die Halle dürfen, kann uns das nochmal einen richtige Schub geben. Die Aussicht auf unseren sechsten Mann im Rücken machte mir meine Entscheidung für Chemnitz noch leichter“, unterstreicht Wimberg, warum er sich trotz zahlreicher Angebote anderer Clubs für die NINERS entschied.

Quelle: NINERS Chemnitz, 15. Juni 2021

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