“Einen Schritt nach vorne gemacht” – Roland Nyama sucht neue Aufgabe – Alles Gute für die Zukunft!

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Roland Nyama wird in der kommenden Saison 2021/2022 nicht mehr das Trikot der Raubkatzen tragen. Der 27-Jährige spielte in den vergangenen zwei Spielzeiten für die Tigers Tübingen. Besonders im diesjährigen Saisonfinale trumpfte die Nummer 24 mit starken Leistungen nochmals groß auf. Im vorletzten Saisonspiel bei den Artland Dragons gelangen ihm mit 25 Zählern eine persönliche Bestleistung in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Für die Raubkatzen absolvierte der gebürtige Frankfurter 57 von 58 Partien. In seinem ersten Jahr gegen Hagen wurde Nyama nicht eingesetzt, war aber im Kader. In der vergangenen Spielrunde erzielte Nyama 10,0 Punkte, 2,4 Rebounds und 1,6 Assists. Der Fußballfan von Eintracht Frankfurt war für jeden Gegenspieler unangenehm zu spielen, aus der Distanz traf er gute 39,5 Prozent aller Würfe und von der Freiwurflinie war Nyama mit einer Erfolgsquote von 88,8 Prozent eine sichere Bank. Nun sucht Nyama eine neue Herausforderung. Der persönliche Traum, eines Tages in der BBL zu spielen, lebt weiter. “Ich denke, er ist in dieser Saison nochmals als Spieler gewachsen. Er hat immer viel Energie und Einsatz gebracht, dafür möchte ich ihm speziell danken. Wir wünschen ihm alle für Zukunft nur das Allerbeste”, berichtet Tigers-Trainer Danny Jansson.

Verschiedenen Rollen im Team

Nyama blickt recht positiv auf die vergangenen zwei Jahre in der Universitätsstadt am Neckar zurück. “Die beiden Spielzeiten waren persönlich sehr lehrreich für mich. Unter den Trainern hatte ich verschiedene Rollen. Unter Douglas Spradley war ich der Allrounder und mit Verteidigungsaufgaben betraut, bei Andy Hipsher hatte ich leider keine Rolle und bei Danny Jansson war ich ein Führungsspieler und gleichzeitig eine echte Variante in der Offense”, sagt die Nummer 24 der Schwaben. Nach einem Leistungsloch zu Beginn des Jahres konnte Nyama in den abschließenden 13 Partien nochmals seine ganze Klasse präsentieren. Durchschnittlich 12,2 Zähler erzielte der 27-Jährige. “Ich danke dem Trainerteam, dass wir gemeinsam einen Weg aus meiner Formkrise gefunden haben. Ich kann sagen, dass ich in dieser Saison insgesamt einen Schritt nach vorne gemacht habe”, berichtet Nyama.

Traurig ist Nyama hingegen, dass die meisten Heimspiele seiner Tübinger Zeit ohne die eigenen Anhänger stattgefunden haben. “Corona hat uns allen schwer zu schaffen gemacht. Basketball ohne Fans – da fehlt etwas. Dennoch sind wir froh, dass wir überhaupt spielen konnten”, so Nyama, der die Entwicklung des jungen Teams sehr positiv sieht. “Viele junge Spieler haben sich zuletzt gut entwickelt. Es freut mich, dass viele Akteure hierbleiben und sich weiter verbessern können”, sagt Nyama, der sich am Neckar sehr wohlgefühlt hat. “Ich liebe die Stadt, sie ist ruhig und schön. Tübingen hat mit Danny einen super Trainer, der auch weiß, wie man mit jungen Spielern etwas aufbaut. Ich drücke meinen alten Teammates und dem Verein natürlich die Daumen in der Zukunft.”

Großer Wert auf Ernährung und Fitness

Bekanntlich waren die Schwaben in dieser Spielzeit von großem Verletzungspech verfolgt. Nicht hingegen Nyama, der sich seit 2017 vegan ernährt und im Sommer sich körperlich immer fit. “Du musst deinen Körper immer pflegen und ihn auch gleichzeitig fordern. Dein Körper muss immer bereit sein, das ist Basis um Verletzungen zu minimieren. Auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle”, so Nyama, der außer einem Knorpelschaden am College in den USA bisher verletzungsfrei blieb.

Zukunft noch offen

Wohin es den 27-Jährigen hin verschlägt, ist noch unbekannt. “Mein Ziel bleibt die BBL. Vielleicht tut sich hier etwas im Sommer auf, das würde mich freuen. Auch ein Wechsel nach Spanien oder Frankreich ist aufgrund meines zweiten Passes aus Kamerun denkbar. “Als Cotonou-Spieler zähle ich in diesen beiden Ländern nicht als Ausländer. Ich bin gespannt, was kommt”, so Nyama. Im Sommer diesen Jahres steht zudem noch ein anderes, freudiges Ereignis an: Nyama wird im August Vater einer Tochter. “Wir freuen uns schon richtig darauf!” Mit Nachwuchs gestaltet sich natürlich auch die Vereinssuche etwas anders. “Man muss auf mehrere Sachen Rücksicht nehmen”, so Nyama, der insgesamt noch sechs, sieben Jahre auf diesem Niveau spielen will.

Wir wünschen dir, lieber Roland, für die Zukunft privat und sportlich alles Liebe und Gute und freuen uns dich in irgendeiner Form wiederzusehen!

Quelle: Tigers Tübingen, 5. Mai 2021

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