BG VERPASST SIEG GEGEN HAMBURG NUR KNAPP

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4. Mai 2021 – Die BG Göttingen hat den ersten Sieg nach ihrer Quarantäne knapp verpasst. Die Mannschaft von BG-Headcoach Roel Moors verlor am Dienstagabend bei den Hamburg Towers 91:93 (40:49). Zuschauer waren in der edel-optics.de Arena aufgrund der Corona-Pandemie weiterhin nicht zugelassen. Beide Mannschaften taten sich zu Beginn schwer und kamen nur von der Freiwurflinie zu Punkten. Die Gastgeber fingen sich zuerst, aber die Südniedersachsen kämpften und blieben dran. Nachdem die Hanseaten seit der 13. Minute durchgängig in Front lagen, drehte die BG in der Schlussphase auf und ging angeführt vom starken Topscorer Rihards Lomazs (26 Punkte) in der 39. Minute wieder in Führung. Am Ende hatten die Hamburger ein bisschen mehr Glück – zudem waren 22 Göttinger Ballverluste eine zu hohe Hypothek. Für Hamburg traf T. J. Shorts am häufigsten (24 Zähler).

Der Start ins Spiel war nichts für Basketball-Feinschmecker. Weder die Veilchen, noch die Hamburger schafften es, den Korb aus dem Feld zu treffen und punkteten lediglich von der Freiwurflinie (3:5/3.). Die Hanseaten fanden zuerst ihre Treffsicherheit wieder und zogen etwas davon (3:10/4.). Vier Minuten dauerte es, bis die Göttinger ihren ersten Feldkorb erzielten – Lomazs traf zum 5:10 (4.). Die BG brauchte aber noch ein wenig Zeit, um Offensiv besser ins Spiel zu kommen, sodass sich das Team von Towers-Headcoach Pedro Calles weiter absetzte (12:21/8.). Doch die Gäste steigerten sich und beendeten den Abschnitt mit einem 8:0-Lauf zum 21:21.

Ins zweite Viertel starteten die Veilchen mit einem 8:2-Lauf (viertelübergreifend 16:2), den BG-Kapitän Akeem Vargas zum 29:23 abschloss (12.). Die Towers waren aber nur kurz konsterniert und antworteten mit einem 0:14-Lauf zum 29:35 (14.). Vor allem mit leichten Ballverlusten machten sich die Moors-Truppe das Leben selber schwer. Immer wenn sie sich wieder an die Hamburger herangekämpft hatte (35:40/17.), machten Turnover die Hoffnung wieder zunichte (37:47/19). So gingen die Gäste mit einem 40:49-Rückstand in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel baute die Calles-Truppe ihre Führung Stück für Stück bis auf 13 Punkte aus (57:44/24.). Aber die Veilchen kämpften und blieben in der Partie. Nach einem Lomazs-Dreier verkürzte Aubrey Dawkins spektakulär auf 51:59 (26.) – der nächste Distanztreffer des Letten sorgte für das 56:63 (28.). Mit vier Punkten in Folge brachte Dennis Kramer seine Mannschaft sogar auf 60:65 heran, aber erneut waren es die Ballverluste, die dafür sorgten, dass der Rückstand vor dem Schlussviertel wieder auf zehn Punkte anwuchs (63:73).

Gleich zu Beginn des letzten Abschnitts konterte Vargas einen Shorts-Dreier zum 66:67. Aber die Hanseaten hatten die passende Antwort und bauten ihren Vorsprung schnell wieder auf 68:81 aus (33.). Moors rief sein Team in einer Auszeit zusammen, die wirkte. Harper Kamp und Kramer verkürzten auf 72:81 (35.). Dann drehte Lomazs auf. Der Lette traf in rund drei Minuten vier Dreier und brachte die Veilchen durch einen 14:6-Lauf auf 86:87 heran (38.). Kamp erzielte dann die erste BG-Führung seit der 13. Minute (88:87/39.). Doch die Göttinger schafften es nicht, die Towers-Angriffe durch den schnellen Shorts zu stoppen und mussten sich am Ende knapp geschlagen geben.

Stimmen zum Spiel
Roel Moors (Headcoach BG Göttingen): „Ich glaube, wir hatten heute unsere Chancen gegen ein sehr gutes und aggressives Hamburger Team. Wir haben aber zu viele Fehler gemacht, hatten 22 Ballverluste, und Hamburg hatte nur fünf. Das hat das Spiel entschieden. Aus der Quarantäne herauszukommen und hier heute so aufzulaufen, spricht für die mentale Stärke des Teams. Die Spieler haben keine Ausreden gesucht und versucht alle Energie, das sie haben, ins Spiel zu bringen. Natürlich bin ich enttäuscht, dass wir verloren haben. Wir hatten einen sehr schlechten Start ins Spiel, aber ich bin stolz darauf, wie meine Spieler reagiert haben.“

Benka Barloschky (Co-Trainer Hamburg Towers): „Uns war vor dem Spiel klar, dass Göttingen eine Mannschaft ist, die sehr viel Firepower hat, die auch in kurzer Zeit solch ein Spiel wieder knapp machen kann. Göttingen hat einfach unglaublich viel Qualität von der Dreierlinie, da waren sie auch heute sehr gefährlich. Wir haben einige Fehler gemacht, das Foul-Management war nicht so eingeplant. So blieb die Tür für Göttingen immer einen Spalt geöffnet. Lomasz ist am Ende heiß gelaufen, Vargas hat ebenfalls ein super Spiel gemacht, so wurde es nochmal ein knappes Spiel. “

Hamburg Towers – BG Göttingen 93:91 (49:40)
Die Viertel im Überblick: 21:21, 28:19, 24:23, 20:28
BG Göttingen: Booker (1 Punkt), Weidemann (3), Nelson (6 Assists), Vargas (12/4 Dreier), Onwuegbuzie (n.e.), Kramer (9, 7 Rebounds), Omuvwie (2), Lomazs (26/6), Mönninghoff (10/1), Kamp (19), Odiase, Dawkins (9/1).
Hamburg Towers: Shorts (24 Punkte/1 Dreier), Swing (8/1, 4 Assists), DiLeo (6/1), Rich (4), Kotsar (21), Richter, Hollatz (15/1, 7 Rebounds), Allen (1), Cuthbertson (8/1), Spencer (6).

Quelle: BG Göttingen, 4. Mai 2021

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