Corona-Alarm bei den wiha Panthers

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Auf die Hiobsbotschaft vom Mittwoch folgte am Freitag die nächste Schocknachricht. Nach Auswertung zusätzlicher PCR-Tests wurden nunmehr insgesamt acht Personen aus dem Team der wiha Panthers positiv auf den SARS-CoV-2 Erreger getestet.

Das Coronavirus hat die Schwenninger Basketballer derzeit fest im Griff. Nachdem bereits am Mittwochabend bekannt wurde, dass der PCR-Test eines Teammitglieds positiv ausgefallen war, musste das für Donnerstag terminierte Playoff-Heimspiel gegen die MLP Academics Heidelberg abgesagt werden. Hierauf begaben sich neben der betroffenen Person sämtliche Spieler, das Trainer- und Betreuerteam unmittelbar in Isolation.

Bereits am Donnerstag verordnete das zuständige Gesundheitsamt Villingen-Schwenningen eine Quarantäne für sämtliche Kontaktpersonen bis zum 9. Mai. Alle Betroffenen unterzogen sich direkt am Donnerstag eines erneuten PCR-Tests, um weitere Infektionen feststellen zu können. Kaum war der Schrecken über die erste Infektion und die Spielabsage verdaut, folgte am Freitag die nächste Schocknachricht: Insgesamt wurden acht Personen im Team der wiha Panthers nun mittels PCR-Test positiv auf den SARS-CoV-2-Erreger getestet!

„Dass wir jetzt sieben weitere und somit insgesamt acht positive Fälle im Team haben, hat uns völlig überrascht“, schildert Panthers-Geschäftsführer Michael Krivanek. „Nachdem die erste Infektion feststand, haben alle Kontaktpersonen Schnelltests durchgeführt, die allesamt negativ waren. Erst die PCR-Tests haben uns nun die traurige Gewissheit gebracht, dass es uns wirklich heftig erwischt hat.“

Glücklicherweise geht es allen betroffenen Personen derzeit den Umständen entsprechend gut. Aktuell weisen die Infizierten nur milde oder gar keine Symptome auf. Dennoch steckt der Schock über die plötzliche Infektion und die möglichen gesundheitlichen Folgen allen Personen in den Gliedern. „Basketball ist aktuell das Letzte, wofür wir uns interessieren“, bringt es Trainer Alen Velcic auf den Punkt. „Wir müssen jetzt die nächsten Tage abwarten und wichtig ist nur, dass alle Betroffenen diese schwierige Zeit gut überstehen und die Krankheitsverläufe hoffentlich mild bleiben. Die Gesundheit unserer Teammitglieder hat natürlich allerhöchste Priorität.“

Wie und ob es in dieser Saison sportlich für die wiha Panthers weitergeht, wird sich erst am Montag in einer eigens anberaumten Videokonferenz mit Vereinsvertretern und der Leitung der BARMER 2. Basketball Bundesliga entscheiden. Zur Diskussion wird hierbei stehen, ob die beiden Partien der Schwenninger gegen Heidelberg und Kirchheim im Anschluss an die Quarantänezeit nachgeholt werden sollen. Hierfür müssten die eigentlich im Spielplan festgesetzten Finaltermine (7.-9. Mai und 14.-16. Mai) verschoben werden.

Aktuell besitzen die wiha Panthers noch eine theoretische Chance auf den Gruppensieg und den damit verbundenen Einzug ins Finale. Dafür müssten die Doppelstädter die beiden Nachholpartien gegen Heidelberg und Kirchheim gewinnen und gleichzeitig darauf hoffen, dass zuvor die Eisbären Bremerhaven ihr Auswärtsspiel bei den Academics am Sonntag gewinnen können. Dann würden alle Teams der Playoff-Gruppe 2 punktgleich mit 3 Siegen und 3 Niederlagen die Gruppenphase beenden und die Korbdifferenz müsste als entscheidendes Kriterium herangezogen werden.

Quelle: wiha Panthers Schwenningen, 1. Mai 2021

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