Zur Revanche nach Bremerhaven

0
13

Nur drei Tage nach der 71:80-Heimspielniederlage gegen die Eisbären Bremerhaven haben die wiha Panthers die Gelegenheit zur Revanche. Am Montag (18:30 Uhr) kommt es im vierten Playoff-Spiel zum erneuten Aufeinandertreffen beider Mannschaften, bei dem wohl nur der Sieger weiter auf den Gruppensieg hoffen darf.

In der Playoff-Gruppenphase der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mussten die wiha Panthers zuletzt zwei Rückschläge hinnehmen. Nachdem die Mannschaft von Trainer Alen Velcic beim Auftaktspiel einen grandiosen 86:68-Sieg über die Kirchheim Knights feiern konnte, kassierten die Doppelstädter in der Folge Niederlagen gegen Heidelberg und Bremerhaven.

Wie schon bei einigen Partien in der Hauptrunde machten sich die Schwenninger das Leben durch längere Schwächephasen selbst schwer. Während man in Heidelberg den Start in die 2. Halbzeit verschlief, war es gegen Bremerhaven die 1. Halbzeit und insbesondere das Anfangsviertel, in dem man dem Gegner zu wenig entgegensetzen konnte. Die für ihr starkes Offensivspiel bekannten Eisbären Bremerhaven konnten vor allem in den ersten zehn Minuten ihre von Tempo bestimmten Angriffe zelebrieren. Angeführt von einem überragenden Trey Davis (am Ende Topscorer der Partie mit 22 Punkten) auf der Spielmacherposition diktierten die Seestädter den Rhythmus der Partie. Die Panthers fanden lange kein geeignetes Mittel, um das Tempospiel der Eisbären zu unterbinden und taten sich zudem schwer darin, einen eigenen Offensivrhythmus zu finden.

48 Punkte der Gäste zur Halbzeit stellten eine große Hypothek für den weiteren Spielverlauf dar. Immerhin gelang es den Schwenningern nach dem Seitenwechsel immer besser, den Eisbären den Wind aus den Segeln zu nehmen und das Tempo zu verlangsamen. In Halbzeit 2 erzielten die Bremerhavener nur noch 32 Zähler. Dennoch reichte der mit 34:32 gewonnene 2. Durchgang nicht, um dem Spiel noch eine entscheidende Wende geben zu können.

„Vergleicht man unsere Mittel mit denen der Konkurrenz, dann fahren wir eigentlich mit einem Käfer bei einem Sportwagenrennen mit“, erläuterte Panthers-Trainer Alen Velcic jüngst. „Um eine Chance auf den Sieg haben zu können, muss der Wagen dann wirklich permanent auf Hochtouren laufen. Unser Käfer gerät aber leider immer mal wieder ins Stocken und dadurch machen wir uns das Leben selbst unnötig schwer.“

Bei den Niederlagen gegen Heidelberg und Bremerhaven machte dem Käfer unter anderem zu schaffen, dass mit Felix Edwardsson ein wichtiger Rotationsspieler verletzungsbedingt ausfiel. Der 22-Jährige gilt als eine der großen Entdeckungen der Saison bei den Panthers. Eigentlich als Ergänzungsspieler verpflichtet nutzte der Forward die durch den Abgang von Lars Lagerpusch entstandene Lücke im Kader und spielte sich durch überzeugende Auftritte in eine größere Rolle. Nach erlittener Daumenfraktur steht aktuell noch nicht fest, wann Edwardsson wieder einsatzfähig sein wird.

In Bremerhaven gilt es für die wiha Panthers, an die zweite Halbzeit des Freitagsspiels anzuknüpfen und das Zusammenspiel wieder mehr in den Mittelpunkt der Angriffsbemühungen zu stellen. Im fünften Anlauf soll nun endlich der erste Sieg gegen den früheren Bundesligisten aus Bremerhaven gelingen. Als ungeschlagener Tabellenführer der Playoff-Gruppe 2 bereits haben sich die MLP Academics bereits einen Vorsprung von vier Punkten auf die Konkurrenz erspielt und besitzen somit beste Chancen auf den Gruppensieg. Nur der Sieger der Partie Bremerhaven-Schwenningen darf sich wohl noch Hoffnungen darauf machen, die Universitätstädter noch abfangen zu können.

Sprungball zum vierten Playoffspiel findet am Montag um 18:30 Uhr statt. Das Spiel aus dem Bremerhavener Trainingszentrum wird LIVE und kostenlos bei SportDeutschland.tv übertragen.

Quelle: wiha Panthers Schwenningen, 25. April 2021

0.00 avg. rating (0% score) - 0 votes

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here