RBBL2 Saison 2020/2021 abgesagt

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Der DRS, Veranstalter der RBBL, hat den Wettbewerb für die Zweitligisten der Rollstuhlbasketball-Bundesliga für die Saison 2020/2021 abgesagt.

Nachdem der deutschlandweite Lockdown verlängert wurde und die Regelungen zur Nutzung der Sporthallen deutschlandweit nicht einheitlich geregelt sind, gab es keine andere Möglichkeit, als den Wettbewerb für die Zweitligisten abzusagen.

Trotz der Bemühungen aller RBBL2-Vereine – mit den gleichen Standards, wie die Erstligisten zu arbeiten – durften viele Teams bisher nur Einzeltraining für ihre Kaderathleten anbieten und kein gemeinsames Teamtraining organisieren. Eine sportlich und medizinisch verantwortungsvolle Vorbereitung auf eine kompakte und kräftezehrende Saison ist daher leider nicht möglich.

RBBL e.V. Vorstand Sören Pröpper: „Insbesondere für die deutschen Nachwuchs-Athleten, die sich mit Wettkampf-Praxis für die anstehenden internationalen Turniere der Nationalmannschaften vorbereiten und empfehlen wollten, tut es mir unglaublich leid. Jeder Fan hätte die Spieler gerne spielen sehen, aber die aktuelle Situation macht einen fairen Wettkampf leider unmöglich.“

Christoph Küffner, Vorsitzender des Fachbereichs Rollstuhlbasketball im DRS, bedauert es ebenfalls, dass nicht gespielt werden kann, sagt aber: „Die Absage der 2. RBBL ist unter der Berücksichtigung des nun seit Monaten herrschenden Stillstandes mit Sicherheit die vernünftigste Lösung.“

Bis zuletzt stand der Verband mit den Teams in engem Austausch, musste dann jedoch kurz nach Bekanntgabe der Verlängerung des Lockdowns leider die Notbremse ziehen und den Wettbewerb, der mit fünf Teams deutschlandweit ausgetragen werden sollte, final absagen.

Quelle: RBBL e.V., 30. März 2021

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