Wölfe zähmen Basketball Löwen Braunschweig

Der Mitteldeutsche Basketball Club hat am Freitagabend vor 2100 Zuschauern seine fünf Spiele währende Niederlagenserie beendet. Mit 84:78 schickten die Wölfe die Basketball Löwen Braunschweig zurück nach Niedersachsen. Erfolgreichster Werfer war Lamont Jones mit 19 Zählern, gefolgt von Sergio Kerusch mit 16 Punkten.

Heimspiele gegen die Basketball Löwen Braunschweig liegen den Wölfen einfach. Bislang lag der MBC bei der Heimbilanz mit neun Siegen bei vier Niederlagen deutlich vorn. Am Freitagabend fügten die Mitteldeutschen einen weiteren Sieg hinzu und glichen auch noch die Gesamtbilanz aus.

Zu Spielbeginn hätte wohl kaum einer in der Stadthalle Weißenfels an einen Sieg der Wölfe geglaubt. Los ging es mit einem Korbleger von Zygimantas Janavicius, der MBC konnte erst nach drei Minuten durch Djordje Pantelic erfolgreich abschließen. In der Folge waren die Niedersachsen immer zwei Schritte voraus. Vor allem Scott Eatherton trieb die Mannschaft von Frank Menz unaufhörlich nach vorn. Dennis Nawrocki brachte den MBC per Dreier mit zehn Zählern ins Hintertreffen, ein Dreier von Malte Schwarz sorgte für etwas Entspannung. Mit 15:21 ging es in den zweiten Abschnitt. Dort liefen Jordan Sibert und Sergio Kerusch heiß. Beide netzten Distanztreffer ein und brachten ihr Team mit wichtigen Punkten wieder ran. Dennoch durchzogen Unkonzentriertheiten das Spiel der Wölfe. Auch Kruize Pinkins übernahm zum Viertelende Verantwortung und brachte gemeinsam mit Lamont Jones den MBC auf drei Punkte heran. Mit 36:39 ging es in die Kabine.

Dort schien es eine ordentliche Pausenansprache gegeben zu haben, denn zurück im Spiel waren die Mitteldeutschen wie ausgewechselt. Sergio Kerusch erzielte per Dreier den 39:39-Ausgleich, kurz darauf schob Jones sein Team das erste Mal im Spielverlauf nach vorn. Ein munterer Schlagabtausch entstand. Nach einem And One von Sergio Kerusch stimmten die Fans „Kerusch, Kerusch, Kerusch is on fire“ an. Als Jordan Sibert einen weiteren Ball von jenseits des Perimeters einnetzte, reagierte Frank Menz mit der Auszeit. In Der Folge fingen sich die Gäste zwar etwas und kamen den Wölfen gefährlich nahe, aber der MBC blieb vorn. Mit 64:58 starteten sie in das letzte Viertel. Dort war es vor allem der Österreicher Thomas Klepeisz, der die Niedersachsen nach vorn trieb, aber gemeinsam hielten die Wölfe dagegen. Das Spiel wurde zwei Minuten vor Ende noch einmal richtig spannend, denn Klepeisz errang die Führung für seine Mannschaft zurück. Am Ende gewann der MBC aber die Oberhand und fuhr den ersten Sieg seit Ende Oktober ein.

Igor Jovovic nach dem Spiel: „Es war ein sehr wichtiges Spiel für uns. In der ersten Spielhälfte haben sie die Partie kontrolliert. Sie eröffneten das Spiel mit dem Selbstvertrauen der letzten Siege und wir standen ziemlich unter Druck und waren unkonzentriert. Am Ende des zweiten Viertels hat sich das gebessert, das Spiel war eng. Nach der Halbzeit haben wir eine gute Leistung abgeliefert und im dritten Viertel haben wir die Grundlage für den Sieg gelegt. Mit diesem Kader verliert man eine Serie von Spielen, aber man gewinnt dann auch wieder und das in 40 Spielminuten. Das wird uns die gesamte Saison über begleiten, das müssen wir akzeptieren und brauchen auch ein bisschen Glück in bestimmten Momenten. Ich wünsche Frank Menz gute Besserung!“

MBC: Hatten (10), Jones (19), Schwarz (5), Kerusch (16), Pantelic (8), Drenovac (4), Pinkins (10), Sibert (12), Turudic.

Basketball Löwen Braunschweig: Nawrocki (3), Lansdowne (6), Janavicius (4), Klepeisz (18), Jaramaz (8), Schwartz (6), Morse (6), Kone (6), Eatherton (21), Lagerpusch.

Quelle: Mitteldeutscher BC, 8. Dezember 2017

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