Brose Bamberg empfängt spanischen Meister

Am Donnerstag empfängt Brose Bamberg den amtierenden spanischen Meister Valencia Baskets zum neunten Saisonspiel der Turkish Airlines EuroLeague. Jump in der heimischen BROSE ARENA ist um 20:00 Uhr. Telekomsport zeigt das Spiel live auf seinen Kanälen. Die Begegnung wird präsentiert von ARAL.

Ungewohnte vier Tage liegen zwischen dem letzten und dem aktuellen Spiel. Bamberg hat in der Pause seinen Kader bereinigt und den Vertrag mit Quincy Miller aufgelöst. Ob und wann es weitere Bewegung im Roster gibt bleibt abzuwarten. Zurück aus dem Krankenstand ist Daniel Hackett, der seine Wadenverletzung auskuriert hat. Zwei Niederlagen (Fenerbahce Istanbul, Mailand) und ein begeisternder Sieg für die Ewigkeit (Barcelona) lautet die Bilanz für Brose in den drei EuroLeague-Spielen ohne ihn. Zum Topscorer des deutschen Meisters hat sich inzwischen Dorell Wright (11,8) geworfen, gefolgt von Ricky Hickmann (11,3). Wright (5,8) und Augustine Rubit (5,1) tragen die Hauptlast im Rebounding. Aber es bleibt dabei: Bamberg ist das schwächste Rebound-Team der Liga. Rosiger sieht die Situation aus, wenn man nur die Heimspiele betrachtet: Dann lässt Bamberg sogar Champion Fenerbahce hinter sich und Wright (6,67) gehört zu den Top10-Reboundern des Wettbewerbs.

Der spanische Meister und EuroCup-Finalist der letzten Saison, Valencia Basket, steht nach vier Niederlagen in Folge auf dem 12. Platz und braucht dringend ein Erfolgserlebnis. Das Personal dafür steht Head Coach Txus Vidorreta, der im letzten Jahr mit CB Canarias Tenerife die Konkurrenzveranstaltung FIBA Champions League gewonnen hat, auf jeden Fall zur Verfügung. Mit Erick Green hat Valencia einen der besten Spieler der Liga in seinen Reihen. Der 1,90m große US-Guard ist mit 15,5 Punkten pro Spiel ein Top10-Scorer. In drei von acht Spielen erzielte er über 20 Punkte. In einer Partie verpasste er die 20 nur um einen Zähler. 18 Punkte im Schnitt machen ihn außerdem zum besten Werfer der spanischen ACB. Schützenhilfe bekommt er in der EuroLeague von dem in Bamberg bestens bekannten Center Tibor Pleiß (10,9) und Bojan Dubljevic (10,4), der ebenfalls auf der Fünf zuhause ist. Pleiß (5,1), Dubljevic (4,8) und Aaron Doornekamp (4,6) – ehemals Braunschweig und Frankfurt – besorgen auch den Großteil des Reboundings für die Spanier. Auffällig ist, dass ihre Mannschaft am offensiven Brett und ganz besonders in fremden Hallen beherzt zugreift (10,80).

Mit einer Bilanz von 4:4 steht Brose Bamberg aktuell auf dem neunten Tabellenplatz. Nur Zalgiris Kaunas auf dem achten Rang weist ebenfalls eine 4:4-Bilanz auf. Die Litauer empfangen parallel den Tabellenvorletzten Anadolu Efes Istanbul. Nach oben ginge es für Bamberg also nur, wenn Kaunas gegen Efes patzen sollte – ein eigener Sieg vorausgesetzt. Und der wäre wichtig. Denn nach unten kann es schnell gehen. Auf den Plätzen zehn bis 14 drängen sich die Teams mit 3:5 Siegen.

Andrea Trinchieri: „Wir spielen Zuhause nach einer verrückten Woche mit vielen Höhen und Tiefen. Valencia ist ein sehr gutes Team, das vor allem von der Dreierlinie enorm gefährlich ist. Sie treffen an die 40 Prozent. Dazu spielen sie sehr organisiert und haben zwei sehr unterschiedliche aber enorm spielstarke große Spieler mit Dubljevic und Pleiß. Wir müssen vor allem in der Verteidigung einen sehr guten Tag erwischen, um konkurrenzfähig zu sein.“

Am 30. November geht es für Brose zu Khimki Moscow Region, am 3. Dezember steht in der easyCredit BBL das Heimspiel gegen die Telekom Baskets Bonn auf dem Programm.

Telekomsport.de zeigt alle Partien von Brose Bamberg live. Radio Bamberg berichtet aus der easyCredit BBL ebenfalls live vom Spielfeldrand. Tickets und Informationen zu Ticketpaketen sowie zu den Heimspielen von Brose Bamberg gibt es auf tickets.brosebamberg.de. Karten auch auf eventim.de, im Kartenkiosk an der BROSE ARENA (0951 – 2 38 37) sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Tageskasse. Telefonische Kartenbestellungen unter 01805 – 350 000 (0,14 €/Min. inkl. MwSt., Mobilfunkpreise max. 0,42 €/Min. inkl. MwSt.).

Quelle: Brose Bamberg, 22. November 2017

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