Wölfen geht gegen MHP RIESEN am Ende die Puste aus

Der Mitteldeutsche Basketball Club hat am Freitagabend wieder gegen einen starken Konkurrenten über 35 Minuten mitgehalten. Am Ende ging den Wölfen gegen die MHP RIESEN aber die Energie aus und die Hausherren unterlagen vor 2050 Zuschauern mit 81:92. Jordan Sibert war mit 21 Punkten herausragend beim MBC.

Unter keinen guten Voraussetzungen stand die Partie des MBC gegen den Tabellendritten aus Ludwigsburg. „Wir sind aktuell zu klein aufgestellt unter dem Korb, mit Kruize, der uns fehlte und Pantelic, der in den letzten zwei Wochen nur einmal mit trainiert hat“, erklärt Igor Jovovic nach dem Spiel auf der Pressekonferenz. Zwar stand Djordje Pantelic wieder auf dem Parkett, jedoch konnte er in knapp 18 Minuten nur Akzente setzen. Derart unterbesetzt unterm Korb machte vor allem das eigene Defensivreboundverhalten große Probleme, dadurch kamen die Gäste zu einigen Punkten.

Los ging es mit einem Korbleger von Johannes Thiemann, während der MBC im Abschluss Schwierigkeiten hatte. Zudem kassierten die Wölfe innerhalb weniger Sekunden drei Teamfouls, die Ludwigsburger nutzten diese Situation für sich. Einen 7:0-Lauf beendete Marcus Hatten mit den ersten Punkten per And One. In der Folge sammelten sich die Hausherren und kamen Schritt für Schritt ran. Nach sechs Minuten erzielte Jordan Sibert den 10:10-Ausgleich, bevor eine Minute später Publikumsliebling Sergio Kerusch eingewechselt wurde und sein Comeback im Wolfsbau feierte. Mit „Sergio Kerusch“-Sprechchören sorgten die Fans für Gänsehaut. Und dem Small Forward war es wenige Angriffe später vorbehalten, aus der Halbdistanz die erste Führung für sein Team herzustellen. Mit 18:23 ging es weiter. Hier wurde das Spiel dank Marcus Hatten und Till Gloger gleich wieder eng. Der MBC kämpfte und schob durch den stark aufspielenden Marcus Hatten in Front. Erst Zur Halbzeitpause brachten sich die Gäste wieder gleichauf zum 45:45.

Die MHP RIESEN kamen besser in diese Halbzeit und vor allem Johannes Thiemann war nicht zu stoppen. Erst Djordje Drenovac markierte die ersten Punkte der Hälfte, die Baden-Württemberger waren einen Schritt voraus. Mitte des Viertels stand Benedikt Turudic auf dem Parkett und brachte die Wölfe mit einem Korbleger und einem Dunk heran. In den kommenden Minuten waren es Jordan Sibert und Djordje Drenovac, die den MBC wieder in Führung schoben und den Wolfsbau zum Toben brachten. Mit 69:65 ging es hoffnungsvoll ins Schlussviertel. Dort hielten die Gastgeber bis zur Viertelmitte mit und lagen immer wieder vorn, dann drehten die Ludwigsburger das Spiel mit einem Dunk von Justin Sears und einem Dreier von Thomas Walkup. In der Folge fand der MBC nicht mehr in die Partie und konnte mangels Energie gegen die starken Ludwigsburger nicht mithalten. Mit 81:92 fiel die Niederlage am Ende deutlich aus.

MBC-Cheftrainer Igor Jovovic nach dem Spiel: „Gratulation an meinen Kollegen John Patrick, sein Team hat eine weitere sehr gute Performance hingelegt. Wir haben gut mitgehalten in diesem Spiel, solang wir die Energie hatten. Ludwigsburg spielt mit einer großen Rotation und ist sehr aggressiv in der Defense. Über das gesamte Spiel haben sie uns Probleme beim Offensivrebound bereitet, besonders in der ersten Hälfte. Und das war unsere Schwäche, dass wir unterm Korb unterbesetzt sind. Ich bin dennoch stolz auf mein Team, wir haben 35 Minuten gut gekämpft, am Ende ist uns die Puste ausgegangen. Aber auch aus solchen Niederlagen können wir lernen.“

MBC: Hatten (17 Pkt., 6 Reb., 5 Ass.), Jones (7), , Kerusch (4 Pkt., 5 Reb.), Pantelic (5), Drenovac (14), Gloger (9), Sibert (21), Turudic (4) Schwarz.

MHP RIESEN Ludwigsburg: Walkup (19), Evans (5), Johnson (4), McCray (2), Sears (10), Geske (4), Peter-McNeilly (8), Waleskowski (16), Cook (4), Thiemann (20).

Quelle: Mitteldeutscher BC, 10. November 2017

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