Niederlage im Duell um die Tabellenspitze gegen die Bayern

Mit 70:80 haben unsere Albatrosse das Heimspiel um die Tabellenführung gegen den FC Bayern München am Sonntag verloren. Fast 14.000 Fans in der Arena sorgten für eine einmalige Basketball-Atmosphäre und das Team von Coach lieferte einen tollen Fight ab. Zur Halbzeit lagen die Berliner, die auf Niels Giffey, der sich im Training an der Hand verletzt hatte, verzichten mussten, noch knapp vorne. Aber in der zweiten Hälfte – vor allem im dritten Viertel – lief offensiv nicht mehr viel zusammen, so dass starke Münchener verdient siegten und neuer Tabellenführer geworden sind.

Aleksandar Djordjevic (Cheftrainer Bayern): „Jeder Sieg ist wichtig, aber dieser hier war besonders hart erkämpft. ALBA ist in einer starken Form und spielt tollen Basketball. Mit Siva und Sikma haben sie Spieler, die in der Liga bisher dominiert haben. Vor allem Sikma gehört zu den besten ‚Point Forwards‘ in Europa. Er hat einen großen Einfluss auf ihr Spiel und Coach Aito versteht es genau, ihn richtig einzusetzen. Wir wussten, dass es ein Schlüssel sein wird, ihn abzuschirmen. In der ersten Halbzeit haben wir viele Offensivrebounds abgegeben und daraus hat ALBA einige Dreier gemacht, die ihnen Selbstvertrauen gegeben haben. In der zweiten Halbzeit wollten wir das abstellen und uns außerdem nicht mehr mit den Schiedsrichtern beschäftigen und nur noch Basketball spielen. Ich bin froh und stolz auf meine Spieler für die Leistung heute.“

Aito Garcia Reneses (Cheftrainer ALBA): „Ich muss meinen Spielern ein Kompliment für ihren Einsatz aussprechen. Es geht nicht in erster Linie darum, ob wir Spiele gewinnen oder verlieren. Es geht darum, ob wir das Maximum, zu dem wir gerade in der Lage sind, aufs Feld bringen. Und das haben wir heute getan. Bayern ist eine sehr gute Mannschaft. Sie wissen genau, was sie in welcher Situation zu tun haben. Ob sie passen, dribbeln oder werfen sollten. Meine Spieler müssen noch viel lernen, aber ich bin sehr froh, wie schnell sie bis jetzt schon dazugelernt haben, obwohl unser Saisonstart und unsere Vorbereitung so schwierig waren. Wir brauchen einfach noch viel mehr Zeit um Trainieren.“

Quelle: ALBA BERLIN, 5. November 2017

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