Löwen empfangen Playoff-Kandidaten aus Bonn

Zum zweiten Heimspiel der neuen Saison empfangen die Basketball Löwen am Sonntag, den 8. Oktober (17.30 Uhr), mit den Telekom Baskets Bonn einen potenziellen Playoff-Kandidaten. Die Gäste haben am Mittwochabend ratiopharm ulm besiegt und werden entsprechend selbstbewusst in der Volkswagen Halle anreisen. Für die Löwen geht es darum, sich von der deutlichen Niederlage in München zu rehabilitieren und an die zuvor gezeigte gute Leistung gegen die Eisbären Bremerhaven anzuknüpfen. Tickets für die Begegnung gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie online im Löwen-Ticketshop.

„Wir haben gegen die Eisbären ein sehr gutes Heimspiel gemacht und danach in München hoch verloren. Aber das Spiel in München soll uns nicht weiter beschäftigen. Wir wollen zusehen, dass wir uns in jedem Heimspiel bestens verkaufen. Wir gehen zuversichtlich in die Partie gegen Bonn und wollen versuchen, eine ähnliche Leistung wie gegen Bremerhaven abzurufen“, sagt Löwen-Trainer Frank Menz, der mit seinem Team auf neuformierte Bonner trifft. Die Magentafarbenen haben vor dem Saisonauftakt gegen Ulm schon zwei erfolgreiche Spiele in der Qualifikation für die Basketball Champions League bestritten. Das dürfte dazu beigetragen haben, dass sie trotz mehrerer Neuzugänge recht eingespielt wirkten und die Ulmer mit 86:74 bezwangen.

Aber die Gäste haben mit der Achse „Mayo-Gamble“ auch zwei Schlüsselspieler gehalten. Point Guard Josh Mayo war mit 15,8 Punkten und 5,1 Assists bester Scorer und Vorlagengeber des Teams. Center Julian Gamble profitierte vor allem im Pick-and-Roll von den Anspielen des 1,81 Meter großen Spielmachers und kam auf 13,2 Punkte sowie sechs Rebounds pro Partie. Mit Guard Anthony DiLeo, Forward Yorman Polas Bartolo und dem in der Vorsaison verletzten Guard Konstantin Klein sind zudem drei wichtige deutsche Spieler geblieben. Um diese fünf Akteure herum haben die Bonner vielseitige Spieler verpflichtet: Mit Jordan Parks (vorher Trieste, ITA), dem letztjährigen polnischen Meister Nemanja Djurisic (vorher Zielona Gora) und Martin Breunig (vorher MHP RIESEN Ludwigsburg) sind drei Spieler für den Frontcourt geholt worden. Der Backcourt wurde mit Combo Guard Ron Curry verstärkt, der zuletzt für den slowenischen Traditionsverein KRKA Novo Mesto spielte. Als letzten Neuzugang verpflichteten die Magentafarbenen den athletischen Rookie-Forward Malcolm Hill.

„Bonn hat eine sehr gute Mannschaft, die auf Augenhöhe mit Ulm und Oldenburg spielen und sich irgendwo hinter München und Bamberg einreihen wird. Sind sind defensiv stärker als letztes Jahr und spielen offensiv einen sehr schnellen Basketball“, so Frank Menz. Genau das bewiesen die Telekom Baskets bereits beim Sieg über Ulm. Auf den bisher überzeugend aufspielenden DeAndre Lansdowne und seine Kollegen wird dementsprechend eine schwierige Aufgabe zukommen, bei der die Löwen vor allem defensiv gefragt sind. „Wir freuen uns auf das Spiel und wollen zeigen, dass wir besser spielen können, als wir es in München getan haben. Die Niederlage in der Höhe war peinlich, aber wir haben das schnell abgehakt und blicken nach vorne“, sagt DeAndre Lansdowne, der nach zwei absolvierten Spielen mit 13 Punkten im Schnitt Löwen-Topscorer sowie mit 62,5 Prozent versenkten Dreiern bester Distanzschütze ist und einen starken Eindruck hinterließ.

Quelle: Basketball Löwen Braunschweig, 6. Oktober 2017

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