Mission Ausgleich: EWE Baskets müssen emotional und spielerisch ans Limit!

In der mit 6.000 Zuschauern restlos ausverkauften Großen EWE Arena empfangen die EWE Baskets Oldenburg am Mittwoch (20.30 Uhr) Brose Bamberg zum zweiten Final-Spiel. Mit einem Erfolg wollen die Oldenburger den Ausgleich in der Serie erzwingen.

Ausgangsposition: Zum ersten Mal wird die Große EWE Arena am Mittwoch Austragungsort eines Endspiels der BBL-Playoffs sein. Dort soll dann ein weiteres Kapitel der Oldenburger Erfolgsgeschichte geschrieben werden. Die Unterstützung für die EWE Baskets ist jedenfalls riesig, die Dankbarkeit der Fans für die großartigen Spiele in den Playoffs ist enorm. Letzte Restkarten waren am Dienstag binnen weniger Momente vergriffen, 6.000 Zuschauer werden morgen als gelbe Wand hinter dem Team stehen und die nötige zusätzliche Energie liefern. Die Fans können für die Mannschaft, die für einen Erfolg über Bamberg am Limit agieren muss, zum ganz entscheidenden Faktor werden.

Am Mittwoch werden die Zuschauer in jedem Fall ein völlig anderes Gesicht ihrer Mannschaft sehen, als es noch am Sonntag der Fall war. Dort hatten die Oldenburger mit der Müdigkeit zweier langer Playoff-Serien, sehr kurzer Erholungszeit und wenig Vorbereitung schlicht keine Chance gehabt. Die Arithmetik der Playoffs weist nun aber trotzdem nur einen 0:1-Rückstand aus.

Deutlich ausgeruhter werden sich die Gastgeber nun am Mittwoch präsentieren. Zudem bestand die Möglichkeit sich auf eines der komplexesten Playbooks der BBL besser vorzubereiten. Eine deutliche höhere Aggressivität, weniger Fehler in der Defensive und eine höhere Trefferquote bei den Würfen sind nötig, klar ist aber auch: Oldenburg ist bereit für die Mission Ausgleich!

Der Gegner: Die Ausgangssituation vor dem ersten Spiel war für viele Beobachter schon klar. Bamberg, ohnehin als Favorit auf den Titel ausgerufen, war mit einer Woche Vorbereitung und dem Vorteil der Regeneration nahezu unmöglich zu besiegen. Eine Erwartung, die sich am Sonntag bestätigte. Die Gastgeber übten von Beginn an hohen Druck aus, nahmen den EWE Baskets die offensiven Optionen und entschieden das Spiel schnell für sich.

Angesichts eines fast perfekten Spiels wird die wichtigste Aufgabe für Headcoach Andrea Trinchieri also sein, keine Nachlässigkeit aufkommen zu lassen. Bereits gegen Bonn und München hatten die Bamberger das höchste Niveau nicht über die komplette Serie gehalten.

Zahlen zum Spiel: 11,5 Prozent Trefferquote aus der Distanz, die EWE Baskets brachten am Sonntag eine ihrer größten Stärken nicht ins Spiel. Am Mittwoch ist hier ein anderes Ergebnis zu erwarten. Aus Nah- und Mitteldistanz dürfen sich 57,9 Prozent Trefferquote hingegen durchaus sehen lassen. Die Bamberger Quote am Brett (76 Prozent) müssen die Oldenburger hingegen unbedingt drücken.

Stimme zum Spiel:
Headcoach Mladen Drijencic: „Die Umstände sind vor dem zweiten Spiel natürlich jetzt anders. Wir werden deutlich frischer und erholter in die Partie gehen. Wenn wir das Spiel gewonnen wollen, müssen wir besser spielen, besser verteidigen, unsere Fehler reduzieren und unsere offenen Würfe treffen. Es steht nur 0:1 und gleichzeitig ist das Ergebnis vom Sonntag eine große Motivation für uns. 6.000 Fans werden morgen hinter uns stehen und uns helfen, unsere ganze Energie zu mobilisieren und schwere Momente zu überstehen.“

Quelle: EWE Baskets Oldenburg, 6. Juni 2017

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