Mladens Software-Lösung für Spiel 5: Zurück in die Zukunft!

Nur 48 Stunden nach der Niederlage im vierten Spiel wartet auf die EWE Baskets Oldenburg die zweite Chance, die Serie gegen ratiopharm ulm zu gewinnen. Ein Sieg am Donnerstag beim Hauptrundenersten wäre gleichbedeutend mit dem Final-Einzug. Eine Niederlage in Ulm würde das Ausscheiden aus den Playoffs bedeuten.

Ausgangsposition: Eine aufregende, teilweise gar dramatische Halbfinal-Serie findet ihren Höhepunkt im fünften Spiel am Donnerstag. Nach vier Spielen, 165 Minuten Spielzeit und 639 erzielten Punkten hat sich keine Mannschaft einen entscheidenden Vorteil sichern können. Noch einmal mindestens 40 Minuten werden nun über den zweiten Final-Teilnehmer nach Brose Bamberg entscheiden.

Dabei heißt es für beide Mannschaften noch einmal die letzten Reserven in die Waagschale zu werfen und die Müdigkeit zu besiegen. Die Spiele 3 und 4 dürfen dabei durchaus als Beleg für die in einer intensiven Serie langsam schwindenden Kräfte dienen. Zunächst hatten die Oldenburger Ulm zur Verzweiflung und zur schwächsten Offensivleistung getrieben. Am Dienstag revanchierten sich nun die Gäste, erlaubten ebenfalls nur 61 Punkte – die schwächste Oldenburger Ausbeute der Saison.

Mit Blick auf Spiel 5 werden die EWE Baskets sich vor allem auf die Qualitäten der ersten drei Spiele besinnen wollen. Dort hatten die Oldenburger vor allem in der Zone dominiert und aus Nah- und Mitteldistanz bessere Quoten aufgelegt. Gelingt es der Mannschaft von Headcoach Mladen Drijencic dieses Verhältnis wieder umzudrehen, ist angesichts von Vorteilen in Bereichen wie Rebounds oder Assists weiterhin vieles möglich. Zudem ist nicht zu erwarten, dass die Gäste wie in den vergangenen drei Partien weiterhin weniger als 32 Prozent ihrer Distanzwürfe treffen.

Der Gegner: Mit einer starken Vorstellung hat ratiopharm ulm sich das ersehnte fünfte Spiel vor den eigenen Fans erspielt. Damit gehen die Ulmer mit dem Heimvorteil, aber auch mit dem Druck des Favoriten in die entscheidende Partie.

In Oldenburg hatte die zuletzt wechselhaft agierende Mannschaft von Headcoach Thorsten Leibenath sich wieder von der besten Seite gezeigt. Ein intensiver Start und eine starke Verteidigungsleistung waren die Basis für den Ausgleich in der Serie.

Zudem zeigten Raymar Morgan mit (18 Punkte/6 Rebounds) und Per Günther, der 11 Punkte, fünf Rebounds und 4 Assists auflegte, vor allem aber wichtige Würfe in der entscheidenden Phase traf, ihre Qualitäten.

Der Blick in die Vergangenheit dürfte den Gastgebern Unbehagen bereiten. Zwar feierten die Ulmer bereits vier Siege in fünften Spielen einer Serie, die einzige Niederlage datiert allerdings aus dem Halbfinale 2013 gegen die EWE Baskets.

Zahlen zum Spiel: Zum achten Mal gehen die Oldenburger in ein entscheidendes fünftes Spiel, vier Mal gelang dabei der Einzug in die nächste Runde.
Einen zusätzlichen Motivationsschub liefert die Geschichte der BBL: 15 Mal wurde eine Halbfinal-Serie durch ein fünftes Spiel entschieden, neun Mal siegten die Gäste.

Stimme zum Spiel:
Headcoach Mladen Drijencic: „In den Spielen zuvor sind wir in die Software von Ulm gekommen – im vierten Spiel ist uns das umgekehrt passiert. Die Entscheidung fällt jetzt in Ulm. Nach bereits vier Spielen gibt es da auch keine Geheimnisse mehr zwischen beiden Mannschaften. Wer sich durchsetzt wird von zwei Faktoren abhängen: Tagesform und Kraftreserven.“

Quelle: EWE Baskets Oldenburg, 31. Mai 2017

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