Coach Drijencic verteilt Sonderaufgabe: 6.000 Fans als Antreiber zum Ausgleich!

Den Ausgleich in der Halbfinal-Serie wollen sich die EWE Baskets Oldenburg am Dienstag (20.30 Uhr) sichern. Gegen ratiopharm ulm wird dabei auch die Energie von 6.000 Zuschauern in der großen EWE Arena eine Schlüsselrolle einnehmen.

Ausgangsposition: Noch höhere Energie, mehr Intensität und Aggressivität sind von den EWE Baskets am Dienstag gefordert, um den Ausgleich in der Serie zu erkämpfen. Kein leichtes Unterfangen angesichts von nur 48 Stunden Regeneration und mehreren Spielern, die am Sonntag über 30 Minuten auf dem Parkett standen.

Nicht nur die Mannschaft ist daher am Dienstag gefordert ein perfektes Spiel abzuliefern, vor allem den Fans wird im zweiten Spiel eine hohe Bedeutung zukommen. Der Auftrag an die 6.000 Fans ist dabei klar: Die große EWE Arena muss beben und zum gelben Hexenkessel werden. So kann von den Fans eine Energie entfacht werden, die es dem Team ermöglicht, weit über die eigene Schmerzgrenze zu gehen.

Dann können die Oldenburger schaffen, was am Sonntag in Ulm knapp nicht gelungen war. Dort hatten die Gäste über weite Strecken eine starke Leistung geliefert, den Heimvorteil am Ende aber nicht stehlen können. So liefert die Partie zwar viele Ansatzpunkte, um mit Selbstvertrauen in die zweite Begegnung zu gehen, der Druck liegt aber nun bei den Oldenburgern. Ein Sieg ist Pflicht, um nicht am Samstag bereits vor dem Saisonende zu stehen.

Besonders die über weite Strecken vorhandene Dominanz in der Zone darf den Oldenburgern aber Mut machen. Brian Qvale zeigte mit 21 Punkten und neun Rebounds eine starke Vorstellung, zudem kontrollierten die EWE Baskets das Rebound-Duell. Auch Kapitän Rickey Paulding glänzte mit 24 Punkten und wichtigen Treffern im dritten Viertel. Zudem könnte eine Rückkehr von Vaughn Duggins den Gastgebern zusätzliche Aggressivität auf dem Weg zum Korb geben.

Der Gegner: Wieder einmal konnte sich Headcoach Thorsten Leibenath auf einen seiner Führungsspieler verlassen. Während die Oldenburger Augustine Rubit (4 Punkte) und Raymar Morgan trotz seiner 15 Punkte gut kontrollierten, übernahm Chris Babb für sein Team. 26 Punkte, aber vor allem sieben Dreier, die häufig im richtigen Moment kamen, sorgten für die Ulmer Führung in der Serie. Unterstützung erhielt Babb vor allem vom starken Taylor Braun (12 Punkte/9 Rebounds) und Braydon Hobbs, der jeden seiner vier Dreierversuche traf.

Ansätze zur Verbesserung dürften für die Gäste vor allem in der Zone liegen. Nur 37,8 Prozent Trefferquote aus Nah- und Mitteldistanz sind für die Ulmer ebenso ungewöhnlich, wie das verlorene Rebound-Duell. In der Hauptrunde hatte das Team von Thorsten Leibenath noch zu den stärksten Teams am Brett gehört.

Zahlen zum Spiel: Das erste Spiel einer Serie gegen Ulm zu verlieren, ist für die EWE Baskets kein unbekanntes Gefühl, geschah dies doch bereits in den beiden bisherigen Aufeinandertreffen. In der vergangenen Saison ging die zweite Partie ebenfalls verloren, das Aus im Viertelfinale folgte. 2013 allerdings sicherten sich die Oldenburger den Erfolg in Spiel 2 und zogen nach fünf Spielen ins Finale ein.

Stimme zum Spiel:
Headcoach Mladen Drijencic: „Morgen ist ein perfektes Spiel nötig, um den Ausgleich zu schaffen. In der Verteidigung müssen wir sehr physisch und aggressiv sein und diese Aggressivität auch mit in die Offensive nehmen. Bei zwei Spielen in 48 Stunden werden unsere Fans eine ganz wichtige Rolle einnehmen. Wenn 6.000 Fans in einer gelben Arena 40 Minuten hinter dir stehen, kannst du auch noch Kraft finden, wenn du bereits auf dem Zahnfleisch gehst.“

Quelle: EWE Baskets Oldenburg, 22. Mai 2017

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