„Do or Die“ am Dienstag: ALBA will vor seinen Fans fünftes Playoffduell gegen Bayern erzwingen

ALBA BERLIN erwartet den bisherigen Höhepunkt der Saison: Am Dienstag (16. Mai, 20:30 Uhr, Mercedes-Benz Arena) wollen die Berliner Basketballer ihren 1:2-Rückstand gegen den FC Bayern München noch einmal drehen und mit einem Heimsieg Spiel fünf der Playoff-Viertelfinalserie erzwingen.

Stimme

Elmedin Kikanovic (Center ALBA BERLIN): „Trotz der Niederlage in München sollte uns die Leistung helfen, mit noch mehr Selbstvertrauen in das Heimspiel gegen die Bayern zu gehen und die Serie wieder auszugleichen. Die Fans haben uns am Donnerstag in Berlin großartig unterstützt und uns regelrecht nach vorne getrieben, aber wir haben auch vorher in den schwierigen Wochen zu schätzen gelernt, dass die ALBA-Fans auch in schlechten Zeiten zu ihrem Team stehen. Jeder von uns ist jetzt bereit, noch einmal alles aus sich herauszuholen und in den Dienst der Mannschaft zu stellen.“

Infos zum Gegner

ALBA BERLIN war am Samstag in München selbst nahe dran, diesen ersten „Matchball“ in der Serie mit nach Berlin zu nehmen. Vier Minuten vor Schluss führten die Berliner nach einer starken Leistung 73:70. Aber auf der Zielgeraden glitt dem Team von Trainer Thomas Päch, bei dem alle Point Guards am Ende hoch foulbelastet waren, der mögliche Sieg noch aus den Händen, so dass nun die Bayern mit einer 2:1-Führung nach Berlin kommen.

Trotzdem ist den Albatrossen vor diesem vierten Spiel nicht bange, nachdem man die Erfahrung gemacht hat, dass man mit etwas mehr Glück die Bayern sogar in München hätte schlagen können. Wie schon in Spiel zwei gelang es der von Trainer Thomas Päch neu eingestellten ALBA-Verteidigung auch in Spiel drei über weite Phasen, die gefürchtete Münchener Angriffsmaschinerie ins Stocken zu bringen. Die Münchener Wurfquote ist in den Playoffs im Vergleich zur Punktrunde um fünf Prozent auf 48 Prozent gesunken – während die von ALBA bei 48 Prozent gleich geblieben ist.

Sucht man nach Schlüsselspielern im extrem tiefen Münchener Aufgebot, stechen die Forwards Reggie Redding und Vladimir Lucic ins Auge. Während der Ex-Albatros als „Point Forward“ für mehr Assists bei den Bayern verantwortlich ist als jeder der drei nominellen Aufbauspieler, führt der serbische Nationalspieler Vladimir Lucic als „Vertrauensmann“ des serbischen Nationaltrainers Aleksandar Djordjevic die Münchener Verteidigung an.

Auf der Position vier liefern sich die beiden Power Forwards Tony Gaffney und Maxi Kleber in dieser Serie ein emotionsgeladenes Duell der Superlative. Beide könnten mit ihren spektakulären Blocked Shots und Dunkings nach nur drei Spielen schon alleine einen Highlight-Film füllen. Nicht ohne Grund sind die beiden Athleten die Spieler mit den bisher längsten Einsatzzeiten in dieser Serie für ihre Teams.

Spiel eins im Stenogramm
Bayern München – ALBA BERLIN 95:68 (22:17, 31:8, 20:20, 22:23)
Bayern: Gavel 7, Taylor 12, Lucic 12, Kleber 2 (2 bs), Booker 6; Johnson 5 (4 st), Zirbes 13, King 5, Djedovic 14 (3/6 Dreier, 3 st), Redding 17 (4/4 Dreier), Joyce (8 as), Jallow 2. – 50 Prozent Wurfquote (13/28 Dreier), 27 Rebounds (12 off), 9 Ballverluste.
ALBA: Robinson 10, Atsür 9 (3/5 Dreier), Giffey 5, Gaffney 8 (9 rb), Kikanovic 11 (2 bs); Miller 10, Akpinar 11, Vargas, Radosavljevic 2, Siva 2, Malu, English. – 45 Prozent Wurfquote (6/19 Dreier), 27 Rebounds (5b off), 20 Ballverluste.

Spiel zwei im Stenogramm
ALBA BERLIN – Bayern München 83:76 (23:25, 18:25, 21:8, 21:18)
ALBA: Robinson 4, English 10, Giffey 15 (3 st), Gaffney 12 (7 rb, 4 bs), Kikanovic 12; Miller 4, Vargas 3, Akpinar 6, Siva 13 (3/4 Dreier), Radosavljevic 4. – 52 Prozent Wurfquote (6/22 Dreier), 29 Rebounds (10 off), 16 Ballverluste.
Bayern: Gavel 6 (5 as), Taylor 4 (6 rb), Lucic 3, Kleber 12, Booker 13; Redding 10 (4 as), Djedovic 12, Zirbes 10 (6 rb), Joyce, Johnson 6, King. – 45 Prozent Wurfquote (4/28 Dreier), 29 Rebounds (10 off), 18 Ballverluste.

Spiel drei im Stenogramm
Bayern München – ALBA BERLIN 80:73 (22:16, 15:18, 21:27, 22:12)
Bayern: Gavel 8, Taylor 13, Lucic 14, Kleber 7, Zirbes 8; Redding 7, Djedovic 10, Booker 8, Joyce 3, King 2, Johnson. – 48 Prozent Wurfquote (7/22 Dreier), 36 Rebounds (12 off), 10 Ballverluste.
ALBA: Robinson 7, English 8, Giffey 5, Gaffney 6, Kikanovic 12; Atsür 9, Miller 7, Radosavljevic 9, Akpinar 3, Siva 7, Vargas. – 47 Prozent Wurfquote (8/21 Dreier), 27 Rebounds (7 off), 14 Ballverluste.

Quelle: ALBA BERLIN, 15. Mai 2017

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