Wölfe im ProA-Finale: Den ewigen Ligarekord im Visier

Der direkte Wiederaufstieg in die Basketball Bundesliga ist geschafft. Damit wollen sich die Wölfe aber nicht zufrieden geben: Getreu ihres Play-Off-Slogans „Biss zum Titel!“ soll im Finale gegen die OeTTINGER ROCKETS zum dritten Mal nach 2009 und 2012 der Meistertitel der 2. Basketball Bundesliga ProA gewonnen werden. Da dem Mitaufsteiger aus Gotha/Erfurt die eigene Spielstätte am Wochenende nicht zur Verfügung steht, werden sowohl das Hinspiel am Freitag (19.30 Uhr) als auch das Rückspiel am Sonntag (16.30 Uhr) in der Stadthalle Weißenfels ausgetragen.

Was das Finale zusätzlich reizvoll macht: Mit zwei Siegen könnte der Mitteldeutsche BC einen neuen Rekord in der Historie der seit zehn Jahren existierenden ProA aufstellen. Die bisherige Bestmarke liegt bei 34 Saisonsiegen von S.Oliver Würzburg in der Spielzeit 2014/15 sowie Science City Jena und Rasta Vechta in 2015/16. Für die Wölfe stehen bislang 33 Siege zu Buche.

„Die Finalspiele sollen ein weiterer, letzter Höhepunkt einer herausragenden Saison werden, die wir mit dem Meistertitel krönen wollen“, sagt MBC-Coach Igor Jovovic. „Wir werden bestens vorbereitet und konzentriert in die zwei Spiele gehen – und wir wollen danach gemeinsam mit unseren Fans ein erfolgreiches Saisonende feiern.“ Unmittelbar nach der Partie finden die Siegerehrung durch Zweitliga-Geschäftsführer Daniel Müller sowie danach auf dem Vorplatz der Stadthalle das MBC-Saisonabschlussfest statt.

Bis Mittwochabend mussten die Wölfe auf ihren Finalgegner warten: Zunächst sah es in der Halbfinalserie zwischen den NINERS Chemnitz und den OeTTINGER ROCKETS nach einem Erfolg des Hauptrunden-Dritten aus Sachsen aus, der die ersten beiden Begegnungen für sich entscheiden konnte. Doch dann schlugen die ROCKETS zurück und gewannen drei Spiele in Folge. Igor Jovovic war Augenzeuge am Mittwochabend in Chemnitz, wo die Thüringer mit einem 70:67-Sieg den Aufstieg in die Bundesliga feierten.

Was er sah, beeindruckte ihn sehr: „Die ROCKETS sind nicht nur ein erfahrenes Team, sondern auch ein Team mit sehr viel Charakter, wie sie im Viertelfinale gegen den großen Favoriten Crailsheim und nun im Halbfinale gegen Chemnitz bewiesen haben.“ Besonders der erfahrene US-Guard Darrel Mitchell, der schon bei europäischen Spitzenclubs wie Galatasaray Istanbul und Lietuvos Rytas Vilnius spielte, zeigte in den Play-Offs mit durchschnittlich 16,8 Punkten und 4,9 Assists pro Spiel seine ganze Klasse.

Die Wölfe werden mit breiter Brust in die Finalspiele gehen: Nach einem neuen Vereinsrekord mit 27 Siegen in der Hauptrunde legten sie genau rechtzeitig zur entscheidenden Saisonphase, den Play-Offs, eine weitere Schippe drauf und ließen den RheinStars Köln im Viertelfinale und den Kirchheim Knights im Halbfinale nicht den Hauch einer Chance. Die sechs Partien wurden mit einer beachtlichen Differenz von 21,5 Punkten gewonnen. Mit Andrew Warren, Sergio Kerusch, Marcus Hatten und Tyson Hinz gab es vier verschiedene Topscorer.

MBC-Saisonabschlussfest am Sonntag

Nach Spielende wird am Sonntag auf dem Vorplatz der Stadthalle das große MBC-Saisonabschlussfest mit DJ und Moderator Mirko Opitz („Mirko on Tour“) stattfinden. Dies ist auch die letzte Gelegenheit, vom Erfolgsteam der Saison 2016/17 Selfies und Autogramme zu sammeln. Wer im orangefarbenen Outfit erscheint, erhält ein Freigetränk. Bereits vor dem Spiel werden ein Basketballkorb und eine Hüpfburg für Kinder aufgebaut.

Quelle: Mitteldeutscher BC, 4. Mai 2017

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