U19 der Bayern stürzt den Champion und steht im Top4

Zum zweiten Mal in der noch jungen Geschichte des Nachwuchsprogramms beim FC Bayern Basketball hat die U19 das Top4-Turnier um die Deutsche Meisterschaft erreicht. Die Mannschaft um Chefcoach Demond Greene und Oliver Kostic gewann nach dem deutlichen Erfolg im Heimspiel (84:64) auch das zweite Viertelfinale beim Bamberger Nachwuchs des Titelverteidigers TSV Breitengüßbach 82:68 (36:41). Vor 400 Zuschauern holten die kämpferischen Münchner einen 15-Punkte-Rückstand auf, bester Werfer war der erst 17-jährige Center Marko Pecarski (26).

Das Top4 der Nachwuchs-Bundesliga NBBL steigt am 27./28. Mai in Frankfurt. Als weitere Teilnehmer stehen Alba Berlin, die Young Rasta Dragons aus Quakenbrück sowie IBAM Schwabing fest. Die Paarungen werden demnächst ausgelost.

„Ich bin extrem stolz auf unsere Mannschaft! Nicht nur darauf, wie wir uns zurückgekämpft haben, sondern auch auf die Entwicklung in den letzten Wochen, die noch längst nicht beendet ist“, sagte Greene nach Spielende. „Das gewonnene dritte Viertel hat uns Selbstvertrauen gegeben. So haben wir zur Aggressivität zurückgefunden. Wir mussten in der Defense zulegen und in der Offensive für unsere Optionen geduldiger spielen – das hat unsere Mannschaft ganz stark umgesetzt.“

Die Auftaktminuten gehörten den motivierten Gastgebern (3:9/4.), aus der Distanz und auch von der Freiwurflinie waren die Bayern lange nicht erfolgreich. Der Start ins dritte Viertel misslang den Gästen dann richtig, nach vier Minuten hieß es 38:53. Anschließend startete der FCBB um Pecarski und die Spielmacher Amar Gegic und Nelson Weidemann eine furiose Aufholjagd. Von der 34. bis zur 40. Minute legten sie schließlich einen 12:0-Lauf auf das Parkett und demoralisierten den Titelverteidiger.

FCBB U19: Marko Pecarski (26 Punkte/12 Rebounds), Amar Gegic (24/6 Rebounds/4 Steals), Nelson Weidemann (19/5 Assists), Kilian Binapfl (6), Erol Ersek (6), Mario Hack Vazquez (1/3 Steals), Jannick Jebens (5 Rebounds), Quirin Huber-Saffer, Dejan Bolovic, Robert Merz und Julius Düh.

Quelle: FC Bayern Basketball, 1. Mai 2017

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