Hauptrundenabschluss: 76:86-Niederlage in Berlin

Beim Hauptrundenabschluss am 1. Mai unterlagen die MHP RIESEN Ludwigsburg mit 76:86 bei ALBA BERLIN. Ohne vier Stammkräfte starteten die Barockstädter zwar gut, mussten sich letztlich aber doch klar geschlagen geben. Somit schließt Ludwigsburg die Hauptrunde als Tabellenachter ab.

Im Playoff-Viertelfinale wartet nun das erstplatzierte ratiopharm ulm auf die MHP RIESEN. Spiel 1 des Viertelfinales steigt am Samstag (6. Mai) in Ulm.

Bester Spieler des Nachmittags war der Berliner Carl English, der sechs Dreier verwandelte und am Ende mit 24 Punkten zum Topscorer avancierte. Für Ludwigsburg waren Rocky Trice (zwölf Punkte, vier Rebounds) und Youngster Mateo Seric (zwölf Punkte in 19 Minuten Einsatzzeit) die besten Werfer. Die MHP RIESEN traten in der Hauptstadt stark ersatzgeschwächt an. Zusätzlich zu den verletzten Toppert, Martin und Cotton konnte auch der erkältete Cliff Hammonds nicht eingesetzt werden. ALBA BERLIN gewann den Kampf um die Rebounds klar (33:43 aus Ludwigsburger Sicht) und sicherte sich so deutlich mehr Wurfchancen als die Barockstädter. Englishs Dreier führten das Heimteam in Richtung Sieg, während Ludwigsburg zwischenzeitlich abreissen lassen musste.

Zu Beginn der Partie in der Mercedes Benz-Arena zu Berlin schickte Trainer John Patrick David McCray, Rocky Trice, DJ Kennedy, Drew Crawford und Johannes Thiemann auf das Parkett. Letzterer war in einem ausgeglichenen ersten Viertel ein Aktivposten. Mit 15:16 lagen die Ludwigsburger nach zehn Spielminuten knapp zurück.

Die Berliner zeigten sich bei den Distanzwürfen sehr treffsicher und konnten sich so in einem offensiv geprägten zweiten Viertel ein Stück weit absetzten. Zur Halbzeit sahen sich die Ludwigsburger folglich einem 42:51 Rückstand gegenüber.

Nach der Pause mussten die Gäste diesem Rückstand hinterherlaufen. Berlin bestimmte das Spiel sowie die Rebounds und behauptete die Führung. Nach 30 Minuten lag Ludwigsburg mit 59:70 weiterhin im Hintertreffen. Im Schlussdurchgang kämpfte sich das Team um Teamcaptain McCray noch einmal heran (69:75), doch letztlich reichte es nicht mehr um die Albatrosse abzufangen. Endstand 76:86.

Viertelergebnisse aus Ludwigsburger Sicht: 15:16, 27:35, 17:19, 17:16

Punkte MHP RIESEN Ludwigsburg: Trice 12, Seric 12, Kennedy 9, Thiemann 9, Losing 8, Cooley 8, McCray 6, Crawford 6, Breunig 6, Hammonds n.e.

Punkte ALBA BERLIN: English 24, Kikanovic 15, Giffey 10, Atsür 9, Miller 7, Robinson 7, Radosavljevic 5, Vargas 3, Akpinar 1, Malu, Schneider

Schiedsrichter:Anne Panther, Oliver Krause, Carsten Straube

Zuschauer:10.855

Teamstatistik MHP RIESEN Ludwigsburg: 43,9 % FG, 35,7 % 3P, 72,7 % FW, 21 Assists, 33 Rebounds, 5 Steals, 12 Turnover

Teamstatistik ALBA BERLIN: 47,9 % FG, 40,7 % 3P, 62,5 % FW, 22 Assists, 43 Rebounds, 3 Steals, 10 Turnover

Die Stimmen zum Spiel:

John Patrick (Headcoach MHP RIESEN Ludwigsburg): Wir haben gut angefangen, aber die Dreier von den eingewechselten English und Atsür haben uns dann sehr weh getan. Cliff Hammonds hat uns mit einer schweren Erkältung gefehlt, aber wir haben den Ball gut bewegt, gut von außen getroffen und wenig Turnover gemacht. Unter dem Strich haben ALBAs Schützen aber zu viele offene Würfe bekommen und daher konnten wir nicht gewinnen.

Thomas Päch (Headcoach ALBA BERLIN): Zurzeit schauen wir nur auf uns und wollen weiter arbeiten und unser Spiel verbessern. Es war wichtig für uns, dass English, Atsür und Kikanovic ihre Würfe bekommen und auch getroffen haben. Das sollte uns Selbstvertrauen für die kommenden Spiele geben. Wir haben nun eine Woche Zeit, um Dinge aufzuarbeiten und uns zu stabilisieren.

Der Spielverlauf:

http://www.easycredit-bbl.de/de/n/spielberichte/2016-17/vorbericht/2017-05-01-ber-lud/#specialnavi=9

Quelle: MHP RIESEN Ludwigsburg, 1. Mai 2017

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