Veilchen gewinnen drittes Spiel in Folge

Vechta/Göttingen, 28. April 2017 • Die BG Göttingen hat den dritten Sieg in Folge geholt. Am Freitagabend gewann das Team von BG-Headcoach Johan Roijakkers bei RASTA Vechta 78:77 (36:43). Die 3.140 Zuschauer im ausverkauften RASTA Dome sahen am 33. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga-Saison eine spannende Partie, in der die Veilchen schlecht ins erste, zweite und letzte Viertel starteten. Doch die Gäste aus Südniedersachsen kämpften sich auch nach einem 17-Punkte-Rückstand wieder zurück ins Spiel und behielten so die Chance auf den Sieg. Den stellte Mathis Mönninghoff mit seinem Dreier zum 78:77 14 Sekunden vor dem Ende sicher, da Vechta im letzten Angriff nicht mehr punkten konnte. Bester Veilchen-Werfer war Darius Carter mit 17 Punkten. Für Vechta traf Rashaun Broadus am häufigsten (19 Zähler).

Die Veilchen verschliefen den Start ins Spiel komplett und lagen nach drei Minuten bereits 0:10 zurück. Jesse Sanders erlöste die rund 40 mitgereisten Veilchen-Fans in der 4. Minute und erzielte die ersten Göttinger Zähler zum 2:10. Die Gäste aus Südniedersachsen kamen danach besser in die Partie und verkürzten Stück für Stück auf 11:14 (8.). Die BG hatte nun mehrfach die Chance, noch näher heranzukommen, vergab diese aber. Vechta erholte sich und stellte den alten Zehn-Punkte-Abstand wieder her (11:21/9.). Zum Viertelende traf Benas Veikalas noch zum 15:23.

Auch der Beginn des zweiten Abschnitts lief für die Göttinger alles andere als gut. Vechtas Spielmacher Broadus lief heiß und führte sein Team zu einem 3:11-Lauf, den er mit einem Dreier zum 18:34 abschloss (13.). Die BG mühte sich, um wieder in die Partie zu finden. Auch wenn dies nur langsam gelang, kämpfte die Roijakkers-Truppe und verkürzte durch einen Dreier von Joanic Grüttner auf 23:35 (14.). Doch die Hausherren schafften es zunächst, die Veilchen weiterhin auf Abstand zu halten (23:40/17.). Aber die Südniedersachsen zeigten wieder einmal ihr lila Kämpferherz und intensivierten die Verteidigung. Danach lief es auch in der Offensive besser, sodass das Team um BG-Kapitän Dominik Spohr dieses Viertel für sich entschied und den Rückstand zur Halbzeitpause auf 36:43 verringerte.

Nach dem Seitenwechsel war die Verteidigung der Veilchen weiterhin deutlich besser als in den ersten 15 Minuten. Adam Waleskowski brachte die Gäste auf 42:43 heran (22.). Zwar wehrte sich das Team von RASTA-Headcoach Doug Spradley immer noch, konnte aber nicht verhindern, dass Alex Ruoff per Dreier den 47:47-Ausgleich erzielte. Die Partie blieb nun eng, aber die Veilchen schafften es zunächst nicht, zum ersten Mal in Führung zu gehen. Das änderte Sanders in der 30. Minute, indem er zwei Freiwürfe zum 58:57 verwandelte. Ins Schlussviertel ging es ausgeglichen (59:59).

Der Start in den letzten Abschnitt war bei den Veilchen wie der in den ersten und zweiten. Frank Gaines und Larry Gordon punkteten für die Gastgeber zum 61:67 (32.). Doch wieder schaffte es die BG, sich aus dieser Situation zu befreien. Mönninghoff glich per Dreier zum 69:69 aus (34.). Das Spiel blieb weiterhin spannend – mal ging Vechta in Front, dann wieder die Göttingern, die ab der 36. Minute auf Waleskowski verzichten mussten (5. Foul). Eine Minute vor Spielende folgte ihm Ruoff. Gaines brachte Vechta mit zwei Freiwürfen 75:77 in Front. Im nächsten Angriff vergaben die Göttinger zunächst ihre Ausgleichschance, sicherten sich aber den Rebound. Mönninghoff bekam den Ball kurz vor Ablauf der Wurfuhr an der Drei-Punkte-Linie und traf mit der Sirene – 78:77. In den verbleibenden 14 Sekunden schaffte Vechta es nicht mehr, das Spiel zu drehen.

Stimmen zum Spiel:

Johan Roijakkers (Headcoach BG Göttingen):
„Ich habe großen Respekt vor Doug Spradley und seiner Arbeit. Er ist ein großartiger Coach, Mensch und Kollege. Wir sind sehr schlecht in das Spiel gestartet, etwas langsam aus dem Bus gekommen. Es war kein gutes Spiel von uns, ganz anders als in den vergangenen Wochen. Am Ende hätten beiden Teams es verdient gehabt, das Spiel zu gewinnen. Wir hatten nur etwas mehr Glück mit Mathis Mönninghoffs Dreier am Ende.“

Doug Spradley (Headcoach RASTA Vechta):
„Die BG hat eine konstante Saison gespielt, und sie hat den Sieg verdient. Ich freue mich für Johan Roijakkers, weil ich weiß, was er in Göttingen leistet. Wir hätten dieses Spiel gewinnen müssen. Aber am Ende ging der Ball nicht in die richtigen Hände, der offene Wurf ging nicht in den Korb. Wenn man Fehler macht, die der Gegner nicht forciert hat, verliert man so ein Spiel. Unsere Freiwurfquote war katastrophal. Dass wir dennoch eine Chance hatten, das Spiel zu gewinnen, zeigt, dass die Jungs gekämpft haben. Uns hat das Glück ein bisschen gefehlt.“

RASTA Vechta – BG Göttingen 77:78 (43:36)
Die Viertel im Überblick: 15:23, 20:21, 16:23, 18:19
Zuschauer: 3.140 (ausverkauft)
BG Göttingen:
Williams (4 Assists), Veikalas (7 Punkte/1 Dreier), Ruoff (9/2), Spohr, Carter (17, 9 Rebounds), Schwarz, Mönninghoff (14/3), Waleskowski (13), Borchers (n.e.), Sanders (13), Eatherton (2), Grüttner (3/1).
RASTA Vechta:
Gaines (14 Punkte/2 Dreier, 4 Assists), Searcy (9, 9 Rebounds), Geske (2), Herkenhoff , Allen (5), Broadus (19/2), Ehambe (7/1), Gordon (15/3), Neumann (2), Standhardinger (4).

Quelle: BG Göttingen, 28. April 2017

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