Max Merz beendet nach der Saison seine Karriere im Profi-Basketball

Er ist ein kluger Kopf auf dem Feld. Künftig bringt er Firmen noch besser ins Spiel: FRAPORT SKYLINERS Aufbauspieler Max Merz hat sich entschlossen, seine Karriere im Profi-Basketball zu beenden. Nach seinem Abschluss in „International Business“ an der Frankfurt School of Finance & Management strebt der 23-Jährige nun eine Laufbahn als Unternehmensberater an.

Mit 23 Jahren Co-Kapitän in der easyCredit BBL, parallel zum Leistungssport den Abschluss in „International Business“ erfolgreich absolviert, dank mehrerer Auslandsaufenthalte zu Schul- (USA) und Unizeiten (Australien) den eigenen Horizont erweitert – Max Merz ist ein zielstrebiger, ehrgeiziger und motivierter junger Mann! Genau diese Attribute brachte er in den vergangenen fünf Jahren in den verschiedenen Frankfurter Mannschaften auf das Basketball-Parkett – in Zukunft wird er sie aber in seine neue Herausforderung als Unternehmensberater einbringen.

Im Jahre 2009 wechselte der gebürtige Kronberger von seinem Stammverein MTV Kronberg in das Frankfurter Programm und somit in die NBBL-Mannschaft von Eintracht Frankfurt. Dort debütierte er mit 15 Jahren. Seinen ersten internationalen Einsatz hatte Merz bei der U16-Europameisterschaft. Im Sommer 2013 unterschrieb er seinen ersten Profi-Vertrag bei den FRAPORT SKYLINERS, spielte im Hessenderby gegen Gießen (10. April 2013) seine ersten Minuten im Basketball-Oberhaus und erzielte bei seinem dritten Einsatz gegen Trier direkt sechs Punkte. In der an diesem Samstag zu Ende gehenden easyCredit BBL-Saison wird der Spielmacher nach seinem 86. Bundesliga-Einsatz die (Profi-) Schuhe an den Nagel hängen. Im Schnitt erzielte er 2.5 Punkte, verteilte 1.7 Assists und zeigte seine Qualitäten in der Defensive. In bisher zehn Spielen stand er dabei in der Startaufstellung. Auch für die FRAPORT SKYLINERS Juniors half er in dieser ProB-Saison fünfmal aus (9.6 Pkt, 4.8 Ass, 3.2 Reb).

Max Merz: „Die Entscheidung die Profi-Basketball-Karriere zu beenden war überhaupt keine einfache. Ich habe viele intensive Gespräche geführt, auch mit Gordon Herbert und Gunnar Wöbke [Geschäftsführender Gesellschafter]. Aber irgendwann ist dann die Überzeugung gereift, dass ich in der Business-Welt noch erfolgreicher sein kann, als auf dem Basketballfeld. Ich bin ein sehr ehrgeiziger Typ und denke, dass es genau der richtige Zeitpunkt ist. Trotzdem wird mir beim Gedanken an das Spiel am Samstag und dem Wissen, dass es mein letztes sein wird, ganz anders. Ich bin gespannt, was dann als nächstes kommt und suche mir erst mal einen Praktikumsplatz im Bereich der Unternehmensberatung. Ich möchte mich aber auf jeden Fall schon mal bei den Coaches, dem gesamten Management, allen aktuellen und ehemaligen Teamkollegen und natürlich bei allen Fans für die vergangenen Jahre, das Vertrauen und die gemeinsame Zeit bedanken!“

Gordon Herbert (Headcoach FRAPORT SKYLINERS): „Ich möchte mich bei Max für seine Leistungen und seinen Beitrag für das Team, den Club, die Fans und die Stadt Frankfurt bedanken. Er war ein großartiges Vorbild und Beispiel für die Art von Spieler und Mensch, wie wir sie in unserem Programm haben wollen. Er bringt viele sehr gute Dinge mit, die sich nicht in den Statistiken niederschlagen. Auf der einen Seite hätte ich sehr gerne gesehen, wie weit er sich in den kommenden Jahren als Basketballer weiterentwickelt hätte, denn er hat in dieser Saison sehr große Schritte nach vorne gemacht. Auf der anderen Seite verstehe und respektiere ich seine Entscheidung einen neuen Lebensabschnitt zu starten und seinem Leben eine neue Richtung zu geben. Ich wünsche ihm dafür alles Gute und viel Erfolg!“

Gunnar Wöbke (Geschäftsführender Gesellschafter): „Max ist ein außerordentlich beeindruckender junger Mann mit sehr vielen Talenten. Er ist voller Energie, ambitioniert und fokussiert und zieht durch was er sich vorgenommen hat. Darüber hinaus ist Max ein toller Mensch und ein Anführer – nicht umsonst ist er mit seinen jungen Jahren zusammen mit Quantez Robertson Kapitän der Mannschaft geworden. Die Vermutung lag nahe, dass er nach Abschluss seines Studiums die Basketballschuhe als Profi an den Nagel hängen wird. Ich halte ihn in der Business-Welt tatsächlich für noch talentierter als auf dem Basketballfeld. Das belegt unter anderem auch der vorzügliche Abschluss, den er jetzt in seinem Studium hingelegt hat – trotz der Doppelbelastung. Er ist sportartübergreifend ein tolles Vorbild für alle jungen Sportler. Es würde mich nicht wundern, wenn er irgendwann mal Vorstandsvorsitzender eines Dax-Unternehmens wird. Auch wenn wir ihn natürlich gerne noch ein paar Jahre als Vorbild bei uns auf dem Feld gesehen hätten, halte ich es für die richtige Entscheidung von ihm jetzt aufzuhören. Wir bedanken uns von ganzem Herzen für eine tolle Zeit und drücken ganz fest die Daumen für seinen weiteren Lebensweg, den wir natürlich weiterhin eng verfolgen werden!“

Dem können sich die FRAPORT SKYLINERS nur anschließen und wünschen Max bei seinen neuen Herausforderung alles Gute und viel Erfolg!

Quelle: FRAPORT SKYLINERS, 28. April 2017

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