Vorbereitung auf Jena unter dramatischen Bedingungen

Ungünstiger hätte der Zeitpunkt nicht sein können. Im Profi-Sport werden Teams und Spieler oftmals vor große Herausforderungen gestellt. Das ist auch für die EWE Baskets Oldenburg tägliches Geschäft. Unschön wird es allerdings, wenn höhere Gewalt im Spiel ist.

Die Auswärtsfahrt nach München am vergangenen Wochenende hat für das Team von Head Coach Mladen Drijencic unangenehme Folgen mit noch ungewissem Ausgang. Bei fünf Spielern wurde vor dem vorletzten Saisonspiel bei Science City Jena (Tipoff Dienstag, 19 Uhr) eine Lebensmittelvergiftung diagnostiziert.

Philipp Schwethelm und Frantz Massenat sind zumindest soweit wieder hergestellt, dass sie am heutigen Montagnachmittag mit dem Team Richtung Jena abreisen konnten. Hinter dem Einsatz der beiden steht aber noch ein Fragezeichen. Teamarzt Dr. Daniel Drevs kümmert sich derweil intensiv um Brian Qvale, Dirk Mädrich und Jannik Freese, damit diese drei bis morgen gegebenenfalls nachreisen könnten. Ob das rechtzeitig gelingt, ist laut Dr. Drevs jedoch unklar.

Oldenburgs Club-Führung hatte noch versucht, im Dialog mit der Liga eine kurzfristige Verlegung des Spiels auf Mittwoch zu erwirken – doch das war nicht mehr möglich.

„Ich bin dennoch guten Mutes, dass wir genug Energie haben, um in Jena zu bestehen“, sagt Mladen Drijencic.

Vaughn Duggins ist – wenn auch noch nicht zu 100 Prozent – vor dem Nachholspiel des 27. Spieltags wieder einsatzbereit, nachdem er gegen den FC Bayern am letzten Samstag aussetzen musste. Die medizinische Abteilung hatte dem operierten Fußgelenk eine Pause verordnet. Dagegen ist der angeschlagene Vladimir Mihailovic, der ebenso wie Duggins in München nicht dabei war, noch nicht wieder fit.

Bezüglich Maxime De Zeeuw, der nach hartem Einsatz seines Gegenspielers in München in der zweiten Halbzeit nicht mehr spielen konnte, ist der Trainerstab zuversichtlich, dass er in Jena im Aufgebot steht.

Ein Sieg beim Tabellenzwölften der easyCredit BBL würde die EWE Baskets in die Lage versetzen, die Playoff-Qualifikation beim letzten Spiel der Hauptrunde am 1. Mai in Bonn aus eigener Kraft erreichen zu können und auf fremde Schützenhilfe nicht angewiesen zu sein.

Quelle: EWE Baskets Oldenburg, 24. April 2017

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