Science City schlägt Vechta hauchdünn mit 91:90 und beendet Durststrecke

Mit einem hauchdünnen Sieg gegen Mitaufsteiger RASTA Vechta kehrte Science City Jena am Freitagabend in die Erfolgsspur zurück. Die Thüringer schlugen die trotz ihres bereits feststehenden Abstiegs hartnäckig kämpfenden Niedersachsen vor 2603 Zuschauern in der Sparkassen-Arena letztendlich verdient, leisteten sich in den Schlusssekunden zwei schwerwiegende Ballverluste, die glücklicherweise nicht spielentscheidend waren.

Nachdem sich von Beginn an eine ausgeglichene Partie entwickelte, die Viertelstände 23:23 (1. Viertel), 40:40 (Halbzeit), 63:63 (3. Viertel) vor dem letzten Abschnitt keine Prognose erlaubten, sorgte ein Korbleger von Wayne Bernard zum 88:77 mit 168 Sekunden Restspielzeit für die vermeintliche Vorentscheidung. Doch auch in dieser Phase gaben sich die Gäste noch nicht geschlagen. Von Jenaer Ballverlusten profitierend kämpften die Rastaner um ihre Chance, zwangen die Saalestädter bis zur Schlusssekunde noch einmal an die Leistungsgrenze. Während Julius Jenkins mit 20 Zählern ein zweistellig punktendes Jenaer Quintett anführte, überboten die Niedersachsen diesen Wert mit sechs Akteuren.

Doug Spradley: Glückwunsch an Björn und seine Mannschaft. Wir haben heute nicht wie ein Absteiger gespielt, aber letztendlich im Schlussviertel zu viele Punkte kassiert. Man steht nicht ohne Grund auf dem 17.Platz. Die Jungs haben gut gepunktet, sind zurückgekommen, konnten aber das Spiel am Ende nicht zu unsere Gunsten drehen. Die Mannschaft hat mit 28 Punkte im letzten Viertel zu viel zugelassen. So etwas kostet in einer engen Partie häufig den Sieg. Zudem war das Glück mal wieder nicht auf unserer Seite.

Björn Harmsen: Mich freut es, dass wir dieses Spiel gewonnen haben. Vor dem Spiel ging es ja eigentlich nur um die Höhe des Sieges. Beide Teams haben den Ball gut bewegt, haben mit insgesamt elf Spieler zweistellig gepunktet. Es war ein schönes Offensivspiel, mit guter Ballbewegung. Am Ende waren es zwei Ballverluste, die es noch einmal knapp haben werden lassen. Ich denke, dass unser Sieg trotzdem in Ordnung geht.

SCJ: Jenkins 20, Wolf 15, Bernard 15, Frease 12, Goodwin 10, Schmidt 5, Clay 5, McElroy 4, Haukohl 4, Mackeldanz 1, Reyes-Napoles

Rasta: Broadus 18, Gaines 16, Searcy 16, Ehambe 12, Allen 11, Geske 10, Standhardinger 5, Gordon 2, Herkenhoff – Bekteshi (DNP)

Quelle: Science City Jena, 21. April 2017

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