ALBA will in Bremen mit Auswärtssieg vorzeitige Playoff-Quali schaffen

Für ALBA BERLIN geht auf der Zielgeraden der easyCredit BBL der Kampf um eine gute Ausgangsposition für die Playoffs weiter. Um die Teilnahme an dieser Meisterschafts-Endrunde unter Dach und Fach zu bringen, fehlt den Berlinern noch ein Sieg. Diesen will das Team von Trainer Ahmet Caki trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Kapitän Dragan Milosavljevic (Ellenbogen-Verletzung) möglichst schon am kommenden Samstag (22. April, 18 Uhr, live auf Telekom Basketball) auswärts bei den Eisbären Bremerhaven einfahren. Mit einem Sieg am drittletzten Spieltag würden die Berliner zudem die Chance wahren, den punktgleichen (aber im direkten Vergleich besseren) Telekom Baskets Bonn noch den fünften Tabellenplatz streitig zu machen.

Stimme

Ahmet Caki (Cheftrainer ALBA BERLIN): „Bremerhaven spielt ohne Druck und hat in den letzten zwei Monaten einen guten Job gemacht. Im Hinspiel hatten sie Pech mit Verletzungen. Jetzt spielen sie mit mehr Selbstbewusstsein und sind vor allem zuhause ein sehr gefährliches Team. Wir brauchen diesen Auswärtssieg, um unsere Ausgangslage vor den Playoffs zu verbessern. Wir werden bereit sein und unser Bestes geben, um das Spiel für uns zu entscheiden.“

Infos zum Gegner

Die Eisbären Bremerhaven ziehen – wie schon im November gegen Oldenburg und im März gegen Bayern München – für ihr letztes Heimspiel der laufenden Saison aus der Stadthalle Bremerhaven (4.000 Plätze) in die nahe dem Bremer Hauptbahnhof gelegene ÖVB-Arena (10.000) um. ALBA spielt dort schon zum sechsten Mal gegen die Eisbären und hat noch nie in Bremen verloren. In der vergangenen Saison gelang ALBA in der ÖVB-Arena mit 97:54 sogar der höchste Saisonsieg.

Die damals in einer total verkorksten Saison vom Abstieg bedrohten Bremerhavener nahmen diese Schlappe zum Anlass, die Notbremse zu ziehen und Sebastian Machowski als Trainer zu engagieren, der die Eisbären in der Folge auch zum Klassenerhalt führte. In dieser Saison war der gebürtige Berliner und ehemalige ALBA-Spieler sogar drauf und dran, Bremerhaven wieder zu einem Playoff-Team zu machen, doch viele Verletzungen machten einen Strich durch die Rechnung, so dass es für die Eisbären schon seit Wochen „nur noch um die Ehre“ geht.

Vier Siege aus den letzten sechs Spielen (darunter ein 113:103 über Bonn) verdeutlichten dabei aber noch einmal, dass unter normalen Umständen in dieser Saison für die Eisbären viel mehr möglich gewesen wäre als der jetzige 13. Tabellenplatz. Maßgeblichen Anteil am Eisbären-Erfolg hat US-Point Guard Jordan Hulls, der sich als starker Dreierschütze nicht hinter seinem jetzt für den neuen EuroCup-Champion Malaga spielenden Vorgänger Kyle Fogg verstecken muss.

Auch der aus der österreichischen Liga nach Bremerhaven geholte athletische US-Außenspieler Quincy Diggs zählt mit seiner großen Korbgefährlichkeit und Vielseitigkeit zu den interessantesten Neulingen in der easyCredit BBL. Keine Minute aus den Augen lassen, darf man zudem den aus allen Lagen scorenden und in der Defense sehr engagierten flinken Shooting Guard Karvel Anderson.

Eisbären Bremerhaven: Resultate der letzten vier Wochen

24.3. Bremerhaven – Frankfurt (easyCredit BBL) 86:79 (S) Diggs 25, Hulls 16
01.4. Tübingen – Bremerhaven (easyCredit BBL) 76:85 (S) Diggs 18, Elliott 15
08.4. Bremerhaven – Braunschweig (easyCredit BBL) 89:80 (S) Hulls 16, Diggs 16
13.4. Ludwigsburg – Bremerhaven (easyCredit BBL) 81:78 (N) Anderson 20, Diggs 16
15.4. Würzburg – Bremerhaven (easyCredit BBL) 92:85 (N) Elliott 18, Anderson 18

ALBA-Bilanz gegen Bremerhaven

28 Siege – 6 Niederlagen (in Bremerhaven/Bremen 16:2)
Liga 19:4 / Pokal 3:1 / Playoffs 6:1
Höchster Sieg: 97:54 am 14. Februar 2016 in Bremen (Punktrunde)
Höchste Niederlage: 69:80 am 29. November 2015 in Berlin (Punktrunde)

Quelle: ALBA BERLIN, 21. April 2017

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