Titans verabschieden sich mit kämpferischer Vorstellung

Dresden, 01.04.17 – Zum Abschluss der Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProA mussten sich die Dresden Titans am Samstagabend mit 68:70 (35:29) gegen die NINERS Chemnitz geschlagen geben. In einer offenen Partie sollte die Entscheidung erst in der crunchtime fallen. Damit beenden Dresdens Korbjäger die Premierensaison in Deutschlands zweithöchster Basketballliga mit lediglich zwei Siegen auf dem letzten Tabellenplatz.

„In guten wie in schlechten Zeiten – einmal Titan, immer Titan“, war auf dem Banner der Basketball Fanszene Dresden über die gesamte Spielzeit zu lesen. Auch am Samstagabend und trotz knapper Niederlage durfte sich der Absteiger wieder einmal der Unterstützung von 2654 Fans erfreuen. Kapitän Walter Simon (15 Punkte/4 Rebounds) sprach nach dem Match zu den Zuschauern und bedankte sich im Namen des Teams. Und die sahen gegen den Drittplatzierten von Beginn an ein spannendes Spiel. Gerade Shooting Guard Jeremy Dunbar (13/4 Assists) erwischte einen guten Tag und legte allein in der ersten Hälfte drei Treffer von „Downtown“ auf.

Ohne die beiden verletzten US-Amerikaner RJ Price (Hüftprellung) und Joseph Bertrand gelang es den Elberiesen mit einer physischen Defense, den Gegner auf Abstand zu halten. Jedoch passte bei den Gästen aus Chemnitz im Offensivspiel auch noch nicht viel. Headcoach Liam Flynn lies auch aufgrund der dünnen Personaldecke viel rotieren, dennoch zeigte sich der Coach nach dem Match zufrieden: „Wir haben heute endlich gut unter dem Korb gearbeitet und erstmals wieder die Rebound-Statistik für uns entschieden“, so der australische Trainer. Immerhin sammeln die Chemnitzer die meisten Defensiv-Rebounds in der Liga. Doch die Südwestsachsen fanden im zweiten Spielabschnitt besser ins Spiel und konnten durch das Duo Lawson (15/5 Reb.) und Richter (15/3) erstmals wieder die Führung erobern (36:37). Fortan entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, wobei die Gäste bis zum 68:68 durch Jusuf El Domiaty (6/4 Ass.) die Führung behaupten konnten. Dresdens Korbjäger mussten noch einen Angriff überstehen – doch nach zwei verworfenen Freiwürfen der NINERS, sammelten die „Titanen“ ausgerechnet den letzten Rebound nicht. Vielmehr gelang dem Chemnitzer Schütze Malte Ziegenhagen der entscheidende Zonenwurf. „Trotzdem kann ich meiner Mannschaft heute kaum etwas vorwerfen. Insgesamt bin ich mit unserem Auftreten zufrieden. Erneut gilt der Dank unserem fantastischen Publikum“, so Flynn. Auch Titans-Geschäftsführer Peter Krautwald empfand den letzten Spieltag trotz knapper Niederlage als gelungen: „Das gesamte Team hat alles gegeben. Leider ist die Belohnung für die Fans ausgeblieben. Doch an der Zuschauerzahl merkt man, dass der Basketball in Dresdens lebt.“

Hinweis: Die Partie vom Samstagabend ist im Nachgang wie gewohnt unter https://livestream.com/accounts/7613075/dresden-vs-chemnitz abrufbar.

Beste Werfer:

  • Dresden: Simon (15 Punkte), Dunbar (13), Baues (11)
  • Chemnitz: Richter; Lawson (15), Carter (12)

Quelle: Dresden Titans, 1. April 2017

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