Siebter Sieg in Serie: Souveränes 108:73 gegen Bremerhaven

Der FC Bayern Basketball hat das Auswärtsspiel des 24. Spieltags bei den Eisbären Bremerhaven souverän 108:73 (60:38) gewonnen. Vor 9520 Zuschauern in der Bremer Stadthalle legte der FCBB den Grundstein für den siebten Liga-Sieg in Serie bereits vor dem Seitenwechsel, als die Münchner dem Heimteam in allen Belangen überlegen waren. Nach der Pause verwalteten sie die Führung größtenteils souverän. Erfolgreichster Werfer der Münchner, bei denen alle Spieler punkteten, war Maxi Kleber, der in 17 Spielminuten 21 Punkte und acht Rebounds auflegte.

Am kommenden Mittwoch kommt es nun im Audi Dome zum „Do-or-Die“-Spiel im EuroCup: Gegen Unicaja Malaga geht es für den FCBB um den Halbfinaleinzug – es wäre das erste internationale Semifinale in der Münchner Klubgeschichte. Spielbeginn ist am Mittwoch um 20 Uhr.

In der Bundesliga gastieren die Bayern am Sonntag (12. März, 18 Uhr) in Tübingen, ehe am Sonntag, 19. März (20.15 Uhr), das Spitzenspiel gegen Bamberg im Audi Dome ansteht.

Die Punkteverteilung nach Vierteln: 35:17, 25:21, 21:22, 27:13.

Für den FC Bayern Basketball spielten: Maxi Kleber (21 Punkte/8 Rebounds), Nihad Djedovic (17), Vladimir Lucic (11), Nick Johnson (11/4Assists), Reggie Redding (10), Devin Booker (8/6 Assists), Anton Gavel (7), Maik Zirbes (6), Alex King (6), Bryce Taylor (5), Maik Zirbes (4), Georg Beyschlag (2).

Die Stimmen zum Spiel:

Sasa Djordjevic, Cheftrainer des FCBB: „Wir haben hier nach der langen Reise ein seriöses Spiel gezeigt. Wir hatten einen guten Fokus und viel Energie, mal wieder angefangen bei Anton Gavel. Er hat über die ganze Saison schon den größten Fokus, er streckt nie die Waffen nieder, liefert die größtmögliche Energie und versammelt alle hinter sich. Bremerhaven fehlten Kamp und Anderson, wir hatten natürlich die längere Bank. Was mir nicht gefallen hat, war die Mentalität beim Start ins dritte Viertel; das passt nicht zu einem Team, das um etwas Großes kämpft. Auch die erneut 19 Turnover, davon zehn von den größeren Spielern, sind nicht akzeptabel. Wir sind jedoch in einer sehr guten physischen Verfassung, auch das stimmt mich zuversichtlich für das Spiel gegen Malaga am Mittwoch.“

Maxi Kleber: „Wir wollten von Anfang an den Ton angeben und den Heimfans nicht die Chance geben, hier Einfluss zu nehmen. Das haben wir sehr gut gemacht. Es waren wieder viele Fouls, was das Spiel immer etwas langsam macht. Aber wir spielen einfach unser Spiel. Es wird ein hartes Stück Arbeit am Mittwoch. Malaga ist sehr selbstbewusst. Zuhause müssen wir die Unterstützung unserer Fans nutzen.“

1. Viertel

Nur knapp 40 Stunden nach dem Eurocup-Spiel in Malaga begann Chefcoach Sasa Djordjevic mit einer etwas geänderten Startformation: Anton Gavel, Bryce Taylor, Vladimir Lucic, Maxi Kleber und Devin Booker sollten den siebten Liga-Sieg in Serie auf den Weg bringen. In den Anfangsminuten taten sie dies sehr gut: Mit konzentrierter Defense und einem Inside-Outside-Mix im Angriff lagen die Gäste früh in Führung (11:3/4. Spielminute). Erneut waren die Bayern von Beginn an besonders bei der Arbeit unter den Brettern kompromisslos (7:1-Rebounds). Die Gastgeber hatten dagegen bereits Mitte des ersten Abschnitts das fünfte Foul kassiert, folgerichtig sammelte der FCBB trotz kleiner Unkonzentriertheiten viele Zähler an der Freiwurflinie (14:8/7.). Da die Gäste in Person von Maxi Kleber (3/3) auch von der Dreierlinie heißliefen (4/5), war die Bayern-Führung schnell zweistellig (22:10/8.). Das 35:17 spiegelte die bayerische Dominianz schon nach zehn Minuten wider.

2. Viertel

Das Spiel war weiterhin offensiv geprägt, beide Teams trafen hochprozentig von draußen, die Münchner dominierten dank ihrer Rebound-Überlegenheit und bereits sechs Steals fast nach Belieben (46:22/14.). Die Begegnung hatte früh Trainingscharakter für die Bayern, die trotz der Dominanz das Teampo weiter hochhielten (57:31/18.). Die Eisbären waren ihrerseits gegen Ende der ersten Hälfte mit zwei Distanzwürfen in Serie erfolgreich, die Münchner leisteten sich offensiv dagegen ein paar Nachlässigkeiten (11 Turnover), sodass sich das Ergebnis aus Sicht der Hausherren wieder etwas erträglicher gestaltete – 60:38.

3. Viertel

Die Norddeutschen starteten furios ins dritte Viertel, die Münchner schienen dagegen den Fokus der ersten Hälfte in der Kabine gelassen zu haben, denn nach gerade einmal zwei Minuten hatten die Eisbären dank eines 10:2-Laufes verkürzt (62:48/23.). Die Gäste benötigten einen kurzen Moment, um sich wieder auf ihre Stärken zu besinnen, Maxi Kleber durchbrach dann den Bremerhavener Run mit seinem vierten Dreier im vierten Versuch (73:53/26.). Der Münchner Vorsprung pendelte sich nun trotz defensiver Nachlässigkeiten und einer zusehens zerfahrenen Begegnung um die 20 Punkte ein (81:60/30.).

4. Viertel

Den Start ins Schlussviertel gestalteten die Gäste wieder im Stile der ersten 20 Minuten. Reggie Redding, Nihad Djedovic und Alex King schraubten den Vorsprung wieder auf knapp 30 Punkte (90:63/33.). Fünf Minuten vor dem Ende bekam Youngster Georg Beyschlag wichtige Spielminuten, die er mit weiteren Punkten von der Freiwurflinie veredelte. Die Schlussminuten gestalteten sich dennoch eher als zähe Angelegenheit: Während die Bayern die Minuten souverän herunterspielten, sehnte Bremerhaven die Schlusssirene herbei.

Die kommenden Spiele:

  • Mittwoch, 8. März, 20 Uhr: FCBB – Malaga (EuroCup, VF, Spiel 3)
  • Sonntag, 12. März, 18 Uhr: Tübingen – FCBB (easyCredit BBL)
  • Sonntag, 19. März, 20.15 Uhr: FCBB – Bamberg (easyCredit BBL)

Quelle: FC Bayern Basketball, 5. März 2017

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