Ärgerliche Niederlage in Würzburg

Niederlage für die „Giganten“: Am 21.Spieltag der Saison 2016/17 verloren die BAYER GIANTS Leverkusen mit 72:82 gegen die TG s.Oliver Würzburg und belegen nun den vierten Tabellenplatz in der Südstaffel der ProB.

Dabei startete der Rekordmeister gut in die Partie. Nach dem sich beide Teams in der Anfangsphase auf Augenhöhe begegneten (8:8 – 5.Spielminute), konnten sich die „BAYER-Boys“ aufgrund eines 9:2-Laufs von den Gastgebern absetzen (17:10 – 8.Spielminute). Allerdings steckten die Franken nicht auf und kamen umgehend zurück ins Spiel. Vor allem Ex-GIANT Marvin Heckel erwischte einen guten Tag und verteidigte Leverkusens Aufbauspieler Kerry Carter sehr engagiert. Mit einer Führung von einem Zähler (19:18), endeten die ersten zehn Spielminuten.

Im zweiten Durchgang wurden die Würzburger dann immer stärker und eroberten die Führung zurück.
Würzburgs US-Amerikaner Marcellus Barksdale sorgte in der Offensive für die nötigen Punkte und schließlich ging die Zweitvertretung der s.Oliver Würzburg in Front (25:24). Die „Riesen vom Rhein“ versuchten die TG zwar in der Folge unter Druck zu setzen, allerdings setzte sich die Heimmannschaft in der Folge Zähler um Zähler ab. Mit einer Führung von fünf Punkten (37:42) für die Franken ging es in die Kabine. GIANTS-Coach Achim Kuczmann über die ersten beiden Abschnitte: „Wir haben im ersten Viertel sehr stark gespielt und die Würzburger gut beschäftigt. Danach wurde es für uns etwas schwieriger zu punkten, deshalb konnten sich die Gastgeber ein wenig von uns absetzen. Uns fehlte in dieser Phase einfach die gewisse Durchschlagskraft.“

Eben jene Durchsetzungsfähigkeit fehlte Brandon Nazione, Götz Twiehoff & Co. auch in Hälfte Zwei. Die Würzburger gaben nun den Takt in der gut besuchten Halle des TGW-Sportzentrum vor. Aufgrund zwei erfolgreicher Dreipunktewürfe in Folge (Georg Voigtmann und Lukas Wank), betrug die Führung plötzlich 14 Punkte (55:41 – 25.Spielminute) und BAYER fand nicht die passende Antwort auf die Offensivkraft der Franken.
Zwar gaben sich die „Kuczmänner“ nicht auf, aber irgendwie war es wie „verhext“, der Ball wollte nicht in den Korb der Würzburger: „Wir hatten unglaubliches Pech im Abschluss, sei es in Nähe des Korbs oder aus der Distanz“, so Trainer Achim Kuczmann „für uns war heute einfach nicht mehr drin, die Niederlage geht also in Ordnung.“
Die letzten Aktionen der Begegnung sind schnell erzählt. Die Franken bauten die Führung vor den Augen von Jörg Nowitzki (Vater von NBA-Star Dirk), weiter aus und zwischenzeitlich lag die TG mit achtzehn Punkten in Front (55:73 – 36.Spielminute). Die Farbenstädter konnten zwar etwas an Boden gutmachen aber unsere Jungs brachten die Würzburger nicht mehr in Verlegenheit. Mit 72:82 verloren die GIANTS ihr drittes Auswärtsspiel in Folge.

Bester Punktesammler des 14-maligen Meisters war Brandon Nazione, der 19 Punkte erzielt und sich zusätzlich acht Rebounds sichern konnte. Kerry Carter markierte 18 Zähler, bester Deutscher Scorer war Marten Linßen (9).

Am kommenden Wochenende geht es bereits für die BAYER GIANTS weiter. Dann treffen die Rheinländer in der Fremde auf die ScanPlus Baskets Elchingen (Sa, 04.03.2017 um 19:30 Uhr – LIVE auf Sportdeutschland.tv).
Achim Kuczmann weiß um die Schwere dieser Aufgabe, blickt aber mit einer gesunden Portion Optimismus auf den Gegner voraus: „Wir wollen unbedingt gewinnen, um mit einem guten Gefühl in die Playoffs zu gehen. Natürlich ist Elchingen nicht zu unterschätzen und wir müssen alles geben, um den Sieg einzufahren.“

Statistik BAYER GIANTS Leverkusen
Brandon Nazione (19 Punkte / 8 Rebounds / 0 Assists), Kerry Carter (18/3/4), Marten Linßen (9/8/2), Michael Kuczmann (8/5/1), Damon Smith (7/1/1), Tim Schönborn (5/8/0), Götz Twiehoff (4/2/1), Alexander Blessig (2/3/3), Olegas Legankovas (0/1/0), Daniel Merkens (0/1/0), Marian Dahlem (0/1/0) und Marco Braun

Quelle: BAYER GIANTS Leverkusen, 1. März 2017

0.00 avg. rating (0% score) - 0 votes

Das könnte dir auch gefallen Mehr vom Autor

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.