BIG City Basketball Leipzig 2018

Uni-Riesen Leipzig veranstalten Symposium zum Thema „Basketball in Großstädten“

Unter dem Namen „Big City Basketball“ findet im Januar 2018 in der Arena Leipzig auf Initiative der Uni-Riesen Leipzig ein zweitägiges Symposium zum Thema „Basketball in Großstädten“ statt. Dieses Symposium soll vor allem als Erfahrungsaustausch für Basketballvereine aus deutschen Großstädten dienen, um Wege aufzuzeigen und zu erarbeiten, wie man in Großstädten Profi-Basketball nachhaltig etablieren kann.

Ob Köln, Hamburg, Nürnberg, Essen, Düsseldorf oder Dresden, in vielen deutschen Großstädten versuchen Basketballvereine immer wieder den mittel- oder langfristigen Schritt in die 1. Basketball Bundesliga (BBL). Auch die Uni-Riesen Leipzig arbeiten seit Jahren daran, Profi-Basketball in Konkurrenz zu den erfolgreichen Fußball- und Handball-Mannschaften der Stadt zu entwickeln. Dabei sind nicht immer nur fehlende finanzielle Mittel sondern auch strukturelle Probleme Schuld. Über die Möglichkeiten, wie sich Profi-Basketball auch in Großstädten aufbauen und etablieren lässt, soll im Rahmen des Symposiums diskutiert werden. So werden neben Vertretern erfolgreicher Vereine auch die Geschäftsführer der deutschen Profi-Ligen im Rahmen von Vorträgen zu Wort kommen.

„Wenn wir gesamthaft wachsen und wir mehr Menschen für die Liga begeistern wollen, dann würden uns Großstädte oder Metropolen dabei sicherlich helfen – aufgrund der per se größeren Anzahl an potentiellen Zuschauern, Sponsoren und Medien. Wichtig ist jedoch, dass solche Klubs generisch wachsen müssen“, so der Geschäftsführer der BBL GmbH, Dr. Stefan Holz. Auch Daniel Müller, der Geschäftsführer der 2. Basketball Bundesliga GmbH, freut sich über die Initiative aus Leipzig: „Den Gedanken eines Symposiums zum Thema Basketball in Großstädten unterstützen wir sehr. Bereits heute zählen 12 Standorte der 2. Basketball-Bundesliga zu Großstädten mit mehr als 200.000 Einwohnern. Basketball als moderne, junge Sportart und das urbane Leben passen einfach sehr gut zusammen. Mit den Hamburg Towers und den RheinStars Köln in der ProA wird darüber hinaus in zwei Millionenstädten intensiv an der Etablierung des Sports gearbeitet. Eine solche Veranstaltung hilft ungemein den Transfer von Wissen und auch von Problemstellungen von Basketballorganisationen in Metropolen voranzutreiben.“ Die Notwendigkeit eines solchen Symposiums wird bereits bei einem Blick auf die Basketball-Bundesliga deutlich. Von 18 Erstligisten kommen nur vier aus Städten mit mehr als 300.000 Einwohnern, 13 BBL-Standorte haben weniger als 200.000 Einwohner. Auf internationaler Ebene ist die Lage deutlich anders. In der EuroLeague als derzeit höchster europäischer Spielklasse sind von derzeit 16 Teams nur zwei aus Städten mit weniger als 300.000 Einwohnern, neun Teams sind in Millionenstädten beheimatet.

Quelle: Uni-Riesen Leipzig, 10. Februar 2017

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