Mit Sieg über Hanau das Play-Off-Ticket gelöst

Bereits am 21. Spieltag hat sich der Mitteldeutsche BC die Teilnahme an den Play-Offs der 2. Basketball-Bundesliga ProA gesichert. Nach dem 77:61 (41:34)-Heimsieg über die HEBEISEN White Wings Hanau sind die Wölfe nicht mehr von einem der ersten acht Tabellenplätze zu verdrängen.

Die neuntplatzierten Oettinger Rockets aus Erfurt (20 Punkte) könnten an den verbleibenden neun Spieltagen zwar noch von den Punkten mit dem MBC (38) gleichziehen, wären aber selbst in diesem unwahrscheinlichen Fall in der Tabelle auf Grund des direkten Vergleichs (2:0-Siege für die Wölfe) dahinter platziert. In den restlichen neun Partien der Hauptrunde gilt es für die Wölfe nun, sich die bestmögliche Platzierung für die Play-Offs (Auftakt am 7. April) zu sichern. „Wir dürfen und werden uns nun sicher nicht zurücklehnen“, sagt MBC-Headcoach Igor Jovovic. „Im Gegenteil, wir müssen einen Zahn zulegen, denn jetzt steht der entscheidende Part der Saison bevor.“

Die Gäste aus Hanau, als Tabellenfünfter das Überraschungsteam dieser Saison, stellten die Wölfe vor 1850 Zuschauern in der Stadthalle Weißenfels eine Viertelstunde lang vor Probleme. Nach einem Dreier von Paul Albrecht lagen die reboundstarken Hessen in der 15. Minute mit 29:26 vorne. Doch dann übernahmen die Wölfe die Initiative. Dreier von Sergio Kerusch und Djordje Pantelic sowie zahlreiche gelungene Aktionen von Andrew Warren ebneten den Weg zur 41:34-Pausenführung. Mit 16 Punkten (3 Dreier) bei einer hundertprozentigen Wurfquote war Warren der herausragende Spieler der ersten Halbzeit. Hanaus Starspieler Kruize Pinkins, den zweitbesten Korbschützen der Liga, hielten die Wölfe im ersten Abschnitt mit lediglich sieben Zählern in Schach.

Nach Seitenwechsel war der Widerstand der tapferen Gäste schnell gebrochen. Nach einem Korbleger von Marcus Hatten zum 45:34 war der Vorsprung erstmals zweistellig. Sergio Kerusch war nun „on fire“ und erzielte neun der 18 Wölfe-Punkte im dritten Abschnitt, der mit dem Spielstand von 59:47 endete. Das Schlussviertel war dann nur noch Schaulaufen. In der zweiten Halbzeit war auch noch das eine oder andere Kabinettstückchen drin, unter anderem ein Buzzer Beater von Dominique Johnson Ende des dritten Viertels oder ein klassischer Tunnel von Achmadschah Zazai bei einem Fastbreak gegen Ruben Spoden.

Andrew Warren und Sergio Kerusch mit jeweils 19 Punkten waren die besten Korbschützen des MBC, Marcus Hatten sammelte sechs Assists. 14 Dreier standen am Ende für die Wölfe zu Buche. Hanaus Kruize Pinkins hielten sie mit zehn Zählern in Schach, bester Scorer der Gäste war Brian Sullivan (13).

Ebenso wie die Zuschauer war hinterher auch Wölfe-Coach Igor Jovovic mit seinem Team zufrieden: „Gratulation an die Spieler für die gute Leistung heute Abend, das war eine gute Teamleistung mit viel Spirit und Energie an beiden Enden des Feldes. Das Spiel war defensivbetont, im dritten Viertel haben wir es auf unsere Seite gebracht. Wir haben verdient gewonnen.“

MBC: Kerusch (19 Punkte, 4 Dreier), Warren (19 Punkte, 3 Dreier), Pantelic (11), Hatten (10), Johnson (9), Hinz (7), Larsen (1), Zazai (1), Fülle (0), Turudic (0).

Quelle: Mitteldeutscher BC, 4. Februar 2017

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