Interview mit Albert Kuppe – „Ich werde die Zeit nie vergessen“

Albert Kuppe – ehemaliger Publikumsliebling der Oettinger Rockets gegen seine alten Kollegen

Die Trikotnummer 47 ist eine Besondere im Hause der Oettinger Rockets. Albert Kuppe – wegen seiner Treffsicherheit „AK47“ genannt – spielte insgesamt fünf Jahre im blau-weißen Trikot. Die Fans haben ihn ins Herz geschlossen, die Vereinsführung zeigte sich von seiner Professionalität beeindruckt und auf dem Feld hat er es jedem Gegner schwer gemacht. Nach der Saison 2014/2015 hat es ihn in heimische Gefilde gezogen. Seither spielt er für die MLP Academics Heidelberg und ist seit der aktuellen Saison sogar Captain seines Teams. Am kommenden Donnerstag treten die Heidelberger um 19.30 Uhr in der Messe Erfurt gegen die Raketen an.

Bald zwei Jahre neue/alte Heimat. Wie ist es Ihnen in Heidelberg ergangen?

Ja, verrückt wie schnell die Zeit vergeht. Mir kommt es so vor, als wäre es noch gar nicht so lange her. Mir geht es sowohl beruflich als auch privat sehr gut. Ich bin mit dem Ziel nach Heidelberg gekommen, um mir in der Nähe meiner Heimat Viernheim etwas aufzubauen. Das ist mir, denke ich, ganz gut gelungen bis jetzt.

Auf und neben dem Feld haben Sie sich bei den Rockets-Fans ein sehr hohes Ansehen erarbeitet. Mittlerweile sind Ihre Tage in blau schon etwas her – wie erinnern Sie sich an diese Zeit zurück?

Diese Zeit war sehr intensiv und sehr schön. Rückblickend hat mich diese Zeit sehr geprägt und ich konnte mich sowohl persönlich als auch sportlich weiterentwickeln. Deshalb werde ich diese Zeit auch nie vergessen. Es waren fünf schöne Jahre, die ich genossen habe und durch die ich auch viele neue Freunde gewinnen konnte.

Wie verfolgen die ProB-Spiele von den Lions aus Karlsruhe?

Die Spiele der Lions in Karlsruhe verfolge aufgrund von ‘Dima‘ natürlich regelmäßig und bin auch des Öfteren bei seinen Spielen. Karlsruhe ist ja nicht weit weg von Heidelberg.

Dmitrij Kreis ist Ihr Schwager und sie haben sogar gemeinsam bei den Oettinger Rockets gespielt. Wie geht es ihm?

‘Dima‘ geht es so weit gut. Er verfolgt ebenso hartnäckig seine Ziele und ist dabei, sich in Karlsruhe etwas aufzubauen.

Sie sind mit zwei ärgerlichen Niederlagen ins neue Jahr gestartet. Woran lag’s?

Das stimmt, diese beiden Spiele waren weniger erfolgreich. Das lag zum Teil an unserer schwächeren Verteidigung, die sonst immer unsere stärke gewesen ist. Zudem hat uns im teilweise das Glück im Abschluss etwas gefehlt. Wir sind aber optimistisch, dass wir das die nächsten Spiele besser machen werden.

Vor der Saison haben viele die Raketen besser eingeschätzt als aktuell Platz 7. Sie auch?

Ja, ich hatte ehrlich gesagt auch gedacht, dass die Rockets weiter oben in der Tabelle stehen werden. Das zeigt aber welche Qualität die ProA dieses Jahr besitzt und dass jedes Team jederzeit jeden schlagen kann. Ich bin mir sicher, dass die Rockets am Ende dieser Saison weiter oben in der Tabelle stehen werden.

Wenn es zum Spiel gegen Ihren alten Club kommt, ist das „just business“ oder eine besondere Partie?

Das ist natürlich eine ganz besondere Partie für mich. Vor allem emotional wird es etwas ganz Besonderes für mich sein. Zum einen, weil ich fünf Jahre eine super Unterstützung seitens der Fans und der ganzen Rockets-Organisation erhalten habe und zum Anderen die Zeit in Gotha eine sehr besondere für mich gewesen ist. Ich werde versuchen das Spiel zu genießen und meine Emotionen im Griff zu behalten

Was werden Ihre Waffen sein?

Als beste Verteidigungsmannschaft der Liga wird unsere Waffe ganz klar die Verteidigung sein. Zur Not steht die AK47 auch parat (lacht).

Quelle: OeTTINGER ROCKETS, 30. Januar 2017

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