Schweres Derby mit alten Bekannten in Würzburg

Immer weiter: Nach dem schweren Auswärtsspiel in Litauen mit der vorzeitigen Qualifikation für das EuroCup-Viertelfinale reisen die Bayern-Basketballer am Freitag weiter nach Würzburg. Dort ist das Team von Trainer Sasa Djordjevic am Samstagabend (28. Januar, 18 Uhr, „Telekom Basketball“ live) bei s.Oliver Würzburg gefordert, das sich in drei spielfreien Wochen auf das längst ausverkaufte Derby vorbereiten konnte.

Ihr nächstes Heimspiel haben die Münchner am kommenden Mittwoch (1. Februar, 20 Uhr) im EuroCup gegen Bundesliga-Tabellenführer Ulm, gegen den mit aller Macht Platz eins in der Gruppe verteidigt werden soll.

Die Bayern hatten nach ihrer Rückkehr aus Litauen ohne den Umweg München in Herzogenaurach Quartier bezogen, wo ein Regenerationstag sowie ein Besuch im Headquarter von Premiumpartner adidas anstand. „Das ist das zweite sehr schwere und schwierige Auswärtsspiel in dieser Woche. Sie werden gut vorbereitet sein nach den spielfreien Wochen und haben sich verstärkt. Aber wir haben gut regeneriert nach der anstrengenden Reise. Ich bin überzeugt, dass wir mit der Basis unserer guten Verteidigung aus den letzten Spielen fokussiert auftreten werden“, ist sich Bayern-Coach Djordjevic sicher.

Beim Tabellen-14. in Würzburg gibt es nicht nur das Wiedersehen von Maxi Kleber mit seinem Heimatverein; „ich freue mich auf viele alte Bekannte, obwohl wir das Spiel natürlich gewinnen wollen“, sagt der Nationalspieler. Auf der gegnerischen Bank ist zudem neuerdings Dirk Baumann für das Coaching verantwortlich. Der frühere Bundestrainer betreute die Bayern von 2010 bis September 2012 und führte den FCBB mit der erfolgreichen „Mission Aufstieg“ zurück in die Bundesliga.

Nach mehreren Auslandsengagements übernahm der frühere Leverkusener und Bamberger Meistertrainer am 31. Dezember die Baskets von Doug Spradley. „Dirk hat, ähnlich wie unser damaliger Vizepräsident Bernd Rauch, großen Anteil an der Entwicklung des Basketballs bei Bayern München“, sagt FCBB-Geschäftsführer Marko Pesic. „Allein mit dem Aufstieg hat er seinen Platz in der Geschichte unseres Vereins.“

Topscorer bei den Würzburgern ist Point Guard Jake Odum, der vor der Saison aus Bayreuth wechselte. Odum überzeugt mit 15,8 Punkten pro Spiel und legt zudem 6,5 Assists auf. Auch Lamonte Ulmer (13,1 PpS), Brandon Lane (12,8 PpS) und Marshawn Powell (10,6 PpS) scoren zweistellig für das Team von Trainer Dirk Bauermann.

Bauermann hat seinen Kader in der Allstar-Pause noch verstärken können: Aufbauspieler Mustafa Shakur – in der BBL schon in Ludwigsburg aktiv gewesen – und Power Forward Michael Cobbins geben dem fränkischen Kader weitere Tiefe. Während der 32-jährige Shakur reichlich Erfahrung einbringt, verspricht sich Bauermann vom aus Griechenland verpflichteten Michael Cobbins weitere Athletik unter den Brettern. Beide Neuzugänge sollen am Samstag gegen die Bayern ihr Debüt im Würzburger Dress geben.

Die nächsten Bayern-Spiele:

  • Samstag, 28. Januar, 18 Uhr: S. Oliver Würzburg – FCBB (easyCredit BBL)
  • Mittwoch, 1. Februar, 20 Uhr: FCBB – ratiopharm Ulm (EuroCup)
  • Samstag, 4. Februar, 20.30 Uhr: FCBB – Frankfurt Skyliners (easyCredit BBL)
  • Mittwoch, 8. Februar, 17.30 Uhr: Khimki Moskau – FCBB (EuroCup)
  • Sonntag, 12. Februar, 15.30 Uhr: Alba Berlin – FCBB (easyCredit BBL)
  • Dienstag, 14. Februar, 20.30 Uhr: FCBB – BG Göttingen (easyCredit BBL)

Quelle: FC Bayern Basketball, 27. Januar 2017

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