Wölfe wollen Wolfsbau wiedererobern

Am Samstagabend empfängt der Mitteldeutsche Basketball Club am 19.Spieltag der 2.Basketball-Bundesliga ProA die ETB Wohnbau Baskets Essen. Gegen den Tabellenfünfzehnten wollen die Weißenfelser Wölfe die Hoheit über ihre Heimspielstätte zurückerobern. Im Hinspiel gelang dem Tabellenführer der ProA mit dem 107:64-Auswärtserfolg der zweithöchste Sieg der Saison.

18.01.2017 Am 19.Spieltag der ProA empfängt der Tabellenführer der 2.Basketball-Bundesliga ProA, der Mitteldeutsche Basketball Club (MBC), 19:30 Uhr in der Weißenfelser Stadthalle die ETB Wohnbau Baskets Essen. Gegen den Tabellenfünfzehnten aus dem Ruhrgebiet traten die Wölfe zum Saisonauftakt auswärts an und zeigten in der Sporthalle „Am Hallo“ das erste Mal in dieser Saison so richtig ihre Krallen. Gegen das kleinste und eines der jüngsten Teams der Liga gelang der Mannschaft von Wölfe-Trainer Igor Jovovic am 1. Spieltag ein deutlicher Start-Ziel-Sieg. Der 107:64-Erfolg und die 43 Punkte Vorsprung waren in der bisherigen Spielzeit der zweithöchste Erfolg, nur gegen die zweite Mannschaft im Tabellenkeller, die Dresden Titans, konnten die Wölfe mit einem noch höheren Vorsprung von 47 Punkten gewinnen.

Bei den Gästen hat sich seit der Niederlage gegen die Saalestädter einiges getan. Nachdem die Mannschaft von Cheftrainer Igor Krizanovic in den Tabellenkeller rutschte, reagierten die Baskets und wurden auf dem Transfermarkt tätig. Nachverpflichtetet wurde im Dezember Maurice Creek. Der 1,96 Meter große Shooting Guard erzielte in vier Spielen durchschnittlich 10,8 Punkte und griff sich 2,3 Rebounds. Bereits Ende Oktober verpflichteten die Essener Lakeem Jackson. Der Small Forward verließ die Ruhrstädter aber zum Jahresbeginn Richtung Südkorea. Ersatz des 1,95 Meter großen Jackson ist Randall Amir Carraway. Der 25-jährige lief beim Essener-Sieg am letzten Spieltag gegen die Dresden Titans nur vier Minuten auf. Weitere wichtige Bausteine im Kader von Essens Head Coach Krizanovic sind die Lodders-Brüder Robin Carl und Jannik. Der 22-jährige Power Forward Robin Carl kommt in durchschnittlich fast 24 Minuten auf 8,3 Punkte und 4,8 Rebounds. Sein zwei Jahre älterer Bruder Jannik kommt pro Spiel auf durchschnittlich 11,9 Punkte, 5,4 Rebounds. Der Small Forward strahlt mit 41,4% von der Dreierlinie zudem Gefahr aus. Hinzu kommen die beiden US-Amerikaner Ashton Moore und Eric Thompson. Vor allem der 2,04 Meter große Thompson ist mit seinen durchschnittlich 10,6 Punkten und 8,3 Rebounds eine wichtige Station in der Offensive und der Defensive der Nordrhein-Westfalen.

Wölfe-Head Coach Igor Jovovic erwartet gegen die Gäste am Samstagabend ein spannendes und vor allem forderndes Spiel für seine Mannschaft. „Diese Spiele sind immer gefährlich. Für Essen geht es im Kampf gegen den Abstieg um jeden Punkt. Ihre Motivation wird sehr hoch sein,“ erwartet der MBC-Trainer einen kämpferischen Gegner am 19.Spieltag. Vor allem ihre Stärke im Umschaltspiel bei schnellen Gegenangriffen und ihre Treffsicherheit bei offenen Würfen dürfe seine Mannschaft nicht aus den Augen verlieren, weiß Jovovic um die Stärken der Essener Baskets. „Essen hat nochmal Spieler geholt und sie spielen jetzt lange genug zusammen, um sich als Team gefunden zu haben. Und die starken Spiele, die sie zuletzt mit Siegen gegen Köln und Dresden zeigten, bestätigen diese Entwicklung,“ lehnt er einen Vergleich mit dem hohen Hinspiel-Erfolg der Saalestädter gegen die Baskets ab. „Ich hoffe, dass uns unsere Fans am Samstag zahlreich unterstützen und uns als 6. Mann über das Spiel tragen und uns helfen zu gewinnen“, hat der 34-jährige zum Abschluss noch eine Botschaft an die Fans der Weißenfelser Wölfe.

Quelle: Mitteldeutscher BC, 18. Januar 2017

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