Champions League: 72:82 Niederlage in Athen

Am 12. Spieltag der Basketball Champions League haben die MHP RIESEN eine 72:82-Niederlage bei AEK Athen einstecken müssen. Topscorer des Abends war Athens Dusan Sakota mit 27 Zählern. Bester MHP RIESE war Tekele Cotton, der 20 Zähler markierte.

Center Jack Cooley steuerte ebenfalls 20 Punkte bei. Dennoch sicherte sich AEK Athen, das über weite Strecken des Abends vorne lag, einen Erfolg vor heimischer Kulisse. Damit ist AEK (7:5 Siege) in guter Position für eine bestmögliche Playoffplatzierung. Gleiches gilt trotz Niederlage nach wie vor für die MHP RIESEN, die nun eine Bilanz von 8:4 Siege aufweisen.

„AEK hat gut gespielt. Wir hatten eine starke Aufholjagd in einem hart umkämpften Spiel“, seufzte Cotton nach dem Match. Ludwigsburg kämpfte sich nach einer schwächeren ersten Hälfte (34:45) zurück in das Spiel und hatte sich mit einem 25:10 Zwischenspurt im dritten Viertel doch noch in eine gute Ausgangslage gebracht. Letztlich erwies sich AEK, allen voran Dusan Sakota, an diesem Abend jedoch als einen Tick besser. „AEK hat verdient gewonnen“, fasste es MHP RIESEN-Coach John Patrick dann auch zusammen.

Punkte MHP RIESEN Ludwigsburg: Cotton 20, Cooley 20, Crawford 11, Martin 8, Hammonds 6, Toppert 3, McCray 2, Thiemann 2, Boone, Loesing

Punkte AEK Athen: Sakota 27, Milosevic 11, Mavroeidis 11, Larentzakis 9, Dixon 8, Ukic 7, Elonu 5, Vasileiadis 4, Charitopoulos, Ivanovic, Skoulidas, Williams

Schiedsrichter: Tomas Jasevicius, Mehdi Difallah, Marek Cmikiewicz

Die Stimmen zum Spiel:

John Patrick (Headcoach MHP RIESEN Ludwigsburg): „Zunächst Glückwunsch an AEK und an Coach Zdovc. AEK hat von Beginn an wesentlich besser gespielt. Wir sind dann mit sehr viel Energie zurück in das Spiel gekommen. Vielleicht haben wir hier zu viel Kraft gelassen. Das ist ein Spiel, aus dem wir lernen können. Sakota war heute ein Problem für uns. Es war uns eine Ehre hier in Athen zu spielen, vielleicht sieht man sich zu einem späteren Zeitpunkt nochmal.“

Jure Zdovc (Headcoach AEK Athen): „Das war alles andere als leicht. Ludwigsburg hat ein einmaliges Team. Einmalig, weil sie für 40 Minuten derart kämpfen und alles geben. Wenn du gegen sie relaxt, zerstören sie dich. Es ist ein gutes Team mit einem guten Coach. Wir hatten heute gute Unterstützung durch die Fans. Sie haben uns sehr geholfen. Wir haben Ludwigsburgs Spielweise angenommen. Das war der Schlüssel zum Sieg.“

Zum Spielverlauf:

Mit Cliff Hammonds, David McCray, Tekele Cotton, Kelvin Martin und Johannes Thiemann fand zu Beginn die gewohnte Startaufstellung auf das Parkett in der imposanten OAKA Halle. Die Gastgeber erwischten allerdings den besseren Start und legten auf 13:6 vor. Ludwigsburg nahm Mitte des ersten Viertels die erste Auszeit im Spiel. Richtig in Schwung kamen die Barockstädter aber auch in der Folge nicht. Nach den ersten zehn Spielminuten fanden sie sich so mit 12:24 im Hintertreffen.

Im zweiten Abschnitt kam Ludwigsburg dann mit merklich mehr Energie zurück auf das Spielfeld. Aufbauend auf einer soliden Defensive setzen sie zu einem 11:2 Lauf an und verkürzten so auf 23:26. Das Basketball ein Spiel der Läufe ist, bewahrheite sich anschließend ein weiteres Mal. AEK wirkte fokussierter und zog bis zu der Halbzeit erneut davon. Elf Punkte Differenz (34:45) trennten beide Seiten nach 20 Spielminuten.

Wieder war es aggressive Verteidigung, die den MHP RIESEN zurück in das Spiel verhalf. Im dritten Spielabschnitt setzen die Ludwigsburger AEK mit geschickter Defense zu und kamen Punkt um Punkt näher heran (45:47). Schließlich holte Tekele Cotton mit zwei erfolgreichen Freiwürfen die erste RIESEN-Führung des Abends (49:48)! Das Spiel war plötzlich ein ganz anderes. AEK strauchelte, Ludwigsburg zeigte sich nun hellwach. Das Momentum kippte und die MHP RIESEN sicherten sich nach drei absolvierten Spielabschnitten einen 59:55 Vorsprung.

Der Rahmen für einen packenden Schlussdurchgang war bereitet. Hier glichen die Griechen zunächst aus (66:66), um sich in der Folge mit den entscheidenden Aktionen wieder in Führung zu bringen. Mit dem 5. persönlichen Foul mussten Drew Crawford und Brad Loesing auf der Bank Platz nehmen. In den letzten zwei Minuten war AEK den MHP RIESEN dann enteilt. Letztlich musste sich Ludwigsburg mit 72:82 geschlagen geben.

Quelle: MHP RIESEN Ludwigsburg, 10.1.2017

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